DRK organisiert Kontaktbörse für Helfer und Hilfesuchende im Geistviertel

Quartiersmanagement

Das Quartiersmanagement des Roten Kreuzes im Geistviertel steht für Nachbarschaftshilfe. Deshalb werden ab sofort Helfer gesucht, die Menschen aus der Corona-Risikogruppe versorgen können.

Lünen

, 22.03.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Tim Jesella ist Quartiersmanager in der Geist. Er hofft auf zahlreiche Rückmeldungen.

Tim Jesella ist Quartiersmanager in der Geist. Er hofft auf zahlreiche Rückmeldungen. © DRK

Das Quartiersmanagement des Deutschen Roten Kreuz (DRK) In der Geist möchte Menschen, die über 65 Jahre sind, ein geschwächtes Immunsystem haben und damit zur Risikogruppe gehören, helfen. Deshalb richtet das Rote Kreuz eine Art Kontaktbörse ein, in der sich sowohl Hilfesuchende, als auch Menschen, die ihre Hilfe anbieten möchten, anmelden können. Der Aufruf richtet sich zunächst an Menschen, die nicht zur Risikogruppe gehören und Anderen durch kleine Besorgungen oder Einkäufe in den nächsten Wochen unter die Arme greifen wollen.

Im zweiten Schritt können sich Hilfesuchende melden

Sobald eine gewisse Zahl an Helferinnen und Helfern gefunden ist, werden in einem zweiten Aufruf die Menschen gesucht, die Hilfe benötigen.

Folgen des demographischen Wandels, wie Alter, Migration, gesundheitliche Beeinträchtigung oder auch die fehlende Teilhabe bestimmter Bevölkerungsschichten am gesellschaftlichen Leben stellen Kommunen und Wohlfahrtsverbände bis heute vor große Herausforderungen, habe man festgestellt. Auch im Geistviertel seien die Folgen spürbar.

Seit November 2018 treten die Mitarbeiter des DRK dafür ein, das Gemeinschaftsleben In der Geist zu fördern.

Anmeldungen für helfende Hände nimmt Tim Jesella unter der Nummer 0152/53056453 oder per Mail (tim.jesella@drk-luenen.de) entgegen.

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