Ein Küster aus Berufung: Werner Künne in den Ruhestand verabschiedet

rnSt. Ludger

Mit einer Collage, die die Kirche St. Ludger zeigt, ist Küster Werner Künne am Sonntag (28.6.) in den Ruhestand verabschiedet worden. Einen Nachfolger gibt es auch schon.

Alstedde

, 29.06.2020, 12:05 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach mehr als zwanzig Jahren Küsterarbeit standen für Werner Künne am Sonntag die Zeichen auf Abschied. Mit dem 54-jährigen Benjamin Lis wurde während der Sonntagsmesse in der St.-Ludger-Kirche bereits der Nachfolger von Werne Künne der Öffentlichkeit vorgestellt.

„Ich möchte mich für die stets gute Zusammenarbeit und gute Atmosphäre bedanken“, erklärte Pfarrer Thomas Großeit in seiner Dankesrede. Auf Werner Künne sei immer Verlass gewesen. Für ihn sei die Arbeit als Küster Berufung gewesen. Er habe sie aus tiefster Überzeugung ausgeübt. „Insbesondere während der Umbauphase unserer Kirche hat sich Werner Künne stark eingebracht“, so Großeit.

Collage als Abschiedgeschenk

Zum Abschied erhielt Werner Künne eine Collage mit Motiven von der St. Ludger-Kirche. Außerdem gab es von der Gemeinde zum Dank einen Zuschuss zu einer Reise sowie einen Radwanderführer, denn Werner Künne ist ein leidenschaftlicher Radfahrer. Auch Vertreter der kirchlichen Gremien kamen trotz Corona-Krise ins Gotteshaus, um den scheidenden Küster zu würdigen und ihm kleine Präsente zu überreichen.„Als Rentner möchte ich mit meiner Frau verreisen und meiner Leidenschaft, dem Fahrradfahren, nachgehen“, kündigte Künne an. Er geht mit Wehmut, denn „die Kirche beziehungsweise die Gemeinde ist mir ans Herz gewachsen“, blickt Künne zurück. Er wirkte in der Zeit vom 1. Januar 2000 bis zum offiziellen Abschied auch als Kommunionhelfer mit und war in den Jahren von 2000 bis 2009 als Kirchenvorstandsmitglied der Gemeinde engagiert.

Begegnung der Menschen fördern

Benjamin Lis tritt nun seine Nachfolge an. „Ich möchte die Begegnung mit den Menschen fördern, die Messen begleiten und als Vorbereiter für die Messen dienen“, so Lis. Auch die Pflege des Kirchenumfeldes liege ihm am Herzen“, umriss der 54-Jährige seinen neuen Aufgabenbereich. Nachdem er 1989 aus Tarnowitz (Polen) kam, war der heutige Lüner und selbständige Raumausstatter als Küster und Kommunionhelfer in der katholischen St. Marien-Gemeinde in Dortmund-Sölde tätig. Einig war sich die Gemeinde, dass eine größere Verabschiedungsfeier von Werner Künne nach der Corona-Krise nachgeholt werde.

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