Eine Stadt hält inne im Gedenken

Volkstrauertag

LÜNEN In ihrem Gedenken an die Opfer von Nazi-Terror, Krieg und anderer Gewalt zeigte Lünen am Sonntag in vielen Veranstaltungen Flagge für Freiheit, Frieden und Menschenrechte. Und richtete einen Appell an die Wachsamkeit gegen Demagogen.

von Von Karl-Heinz Knepper

, 15.11.2009, 16:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Schützenverein Lünen-Süd legte am Ehrenmal einen Kranz nieder.

Der Schützenverein Lünen-Süd legte am Ehrenmal einen Kranz nieder.

Im Rathaus hatten die Feuerwehr Lünen, der Lüner Schützenverein von 1332, die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden der Innenstadt, die Marinekameradschaft, der Stadtverband für Heimatpflege und der Humanistische Verband NRW die zentrale Gedenkfeier des Volkstrauertages organisiert. Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick legte mit den Vereinen Kränze zu Ehren der Verstorbenen nieder. Pfarrer Udo Kytzia appellierte in seiner Ansprache daran, das Gedenken umzumünzen in ein Handeln, das uns heute hilft. Dazu gehöre, den anderen in den Blick zu nehmen, um Grenzen von Hass und Gewalt zu vermeiden.

In Brambauer richtete die Gemeinschaft der Vereine am Ehrenmal ihr Gedenken aus, in Wethmar und Lünen-Süd waren es jeweils die dortigen Schützenvereine. Viele Vereine, aber auch Einzelpersonen, schlossen sich der Demonstration des guten Willens und der demokratischen Solidarität an.

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