Ermittlungen zu Familiendrama vor dem Abschluss

Keine Komplizen

BRAMBAUER Zwei Tage nach dem schrecklichen Familiendrama in Brambauer rechnet die Dortmunder Staatsanwaltschaft mit einem baldigen Abschluss der Ermittlungen. „Zur Zeit gibt es keine Hinweise darauf, dass für den Tod der Kinder jemand anderes als die Mutter verantwortlich ist“, schilderte Dr. Ina Holznagel, Dortmunder Oberstaatsanwältin, am Mittwoch den Ermittlungsstand.

von Von Wiebke Plöger

, 24.03.2010, 15:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Haus in Brambauer, in dem die Kinder getötet wurden.

Das Haus in Brambauer, in dem die Kinder getötet wurden.

Der von der Mutter getrennt lebende Vater hatte seine Kinder am Montag tot im Wohnhaus an der Gustav-Sybrecht-Straße aufgefunden. Das sieben Jahre alte Mädchen und der zwölfjährige Sohn starben laut Obduktion an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung. Die Mutter blieb zunächst vermisst. Sie hinterließ jedoch einen Abschiedsbrief. Darin schilderte sie, dass sie „keinen Ausweg“ mehr wisse und sehr verzweifelt sei, so Holznagel. Konkrete Hinweise auf ein Motiv fanden sich im Brief aber nicht.

Am Dienstag wurde dann auch die Leiche der 39-Jährigen entdeckt. Die Frau hatte sich von einem Strommasten gestürzt. Weitere Einzelheiten zum Tathergang und zu den Umständen des Suizids will die Staatsanwaltschaft mit Rücksicht auf die Persönlichkeitsrechte der Verstorbenen und ihrer Familien nicht bekannt geben.  

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