Evelyn ist 2016 Lünens einziges Schaltjahrsbaby

Am 29. Februar geboren

Wie Mama Nadeschda Hirsch ihrer Tochter Evelyn erklärt, dass ihr Geburtstag nicht im Kalender steht? „Gar nicht, ich schreib den 29. Februar einfach dazu“, sagt sie. Evelyn ist ein Schaltjahrsbaby – das einzige des Lüner St.-Marien-Hospitals in diesem Jahr.

LÜNEN

, 01.03.2016, 17:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Evelyn ist 2016 Lünens einziges Schaltjahrsbaby

Das einzige Schaltjahrbaby im St.-Marien-Hospital: Evelyn Busenus mit Mama Nadeschda Hirsch, Papa Paul Busenus und Evelyns großem Bruder Daven Busenus.

Nadeschda Hirsch (30) sitzt auf dem Krankenhausbett, neben ihr Papa Paul Busenus (27) mit Tochter Evelyn. Bruder Daven Busenus (4) begutachtet sein Schwesterchen. „Montagmorgen war ich noch bei Dr. Matthias Quabs zur Untersuchung“, sagt die Mutter. „Als er mir sagte, dass ich am Nachmittag mein Kind in den Armen halten würde, hab‘ ich ihm nicht geglaubt.“

Die Pizza noch abgewartet

Auf ihren Wunsch hat Papa Busenus dann etwas zu essen geholt: „Ich wollte noch einmal Pizza essen, bevor Evelyn kommt“, sagt die 30-Jährige. Evelyn wollte anscheinend nicht beim Essen stören – nach der Mahlzeit um 16.36 Uhr ist sie dann bei einer Wassergeburt zur Welt gekommen.

„Wir feiern wohl in den Nicht-Schaltjahren am 1. März Evelyns Geburtstag“, so Papa Paul. „Vorfeiern bringt ja angeblich Unglück.“ Er hält seine Tochter im Arm, Evelyn hat die Augen zu und gähnt. „Heute schläft sie sehr viel, gestern hat sie viel gegessen.“ Mama Nadeschda möchte auch ihren Frauenarzt Dr. Quabs grüßen: „Er hat Evelyns Ankunft ziemlich präzise vorhergesagt.“ Und auch er freue sich über Evelyn – für ihn ist es in 25 Jahren als Arzt sein erstes Schaltjahrsbaby.

Ob der Bruder seine Geburtstagsgeschenke teilen würde?

„Evelyn ist wirklich ein ruhiges Baby, im Gegensatz zu ihrem Bruder damals“, sagt Nadeschda Hirsch. „Sie hat nicht geschrien, nur manchmal in der Nacht ‚Piep!‘ gemacht.“ Evelyns Bruder Daven schaut seine Schwester an: „Piep, piep!“

Was ein Schaltjahr ist, versteht Daven noch nicht so richtig. Aber auf die Frage, ob er denn seine Geschenke mit seiner Schwester teilen würde – falls sie denn nur alle vier Jahre welche bekommen würde – denkt er kurz nach und sagt entschlossen: „Ja!“.

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