Fairtrade-Gedanke ist in Lünen angekommen

Rezertifizierung

Mindestens vier weitere Jahre darf sich Lünen "Fairtrade-Stadt" nennen. Am Freitag hat Andreas Peppel, Vorstandsmitglied von Transfair Deutschland, die entsprechende Urkunde im Rahmen einer kleinen Feier auf dem Rathausvorplatz an Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick überreicht.

LÜNEN

von Von Matthias Schmidt

, 28.09.2013, 07:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
Begleitet wurde die Veranstaltung durch die Trommelgruppe der Kita an der Rudolph-Nagell-Straße unter der Leitung von Anke Filipiak.

Begleitet wurde die Veranstaltung durch die Trommelgruppe der Kita an der Rudolph-Nagell-Straße unter der Leitung von Anke Filipiak.

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Fairtrade-Stadt Lünen

Der Gedanke es fairen Handels ist in der Stadt angekommen. Die Fairtrade Stadt Lünen darf diese Auszeichnung auch in Zukunft tragen. Die Rezertifizierung wurde mit einem kleinen Fest vor dem Rathaus gefeiert.
27.09.2013
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Die Stadt Lünen wurde als "Fairtrade-Stadt" rezertifiziert. Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick (l.) und die Projektbeauftragte Gabriele Schiek freuen sich über die Urkunde, die sie von Andreas Peppel, Vorstandsmitglied von Transfair Deutschland, überreicht bekamen.© Foto: Matthias Schmidt
Begleitet wurde die Veranstaltung durch die Trommelgruppe der Kita an der Rudolph-Nagell-Straße unter der Leitung von Anke Filipiak (ganz links).© Foto: Matthias Schmidt
Bei manchen der afrikanischen Lieder sang das Publikum lautstark mit.© Foto: Matthias Schmidt
Dr. Ulrich Weber von der Lüner Initiative gegen globale Armut erklärte, was in sachen Fair Trade in Lünen schon gut läuft - und was nicht.© Foto: Matthias Schmidt
Ein Anziehungspunkt war der Kaffeestand des Weltladens Gelsenkirchen, an dem die Besucher kostenlos fair gehandelten Kaffee probieren konnten.© Foto: Matthias Schmidt
Für die Kinder gab es eine Luftballon-Aktion.© Foto: Matthias Schmidt
Im Anschluss an den offiziellen Teil gab es noch genug Zeit, um bei einem Kaffee oder Tee ins Gespräch zu kommen.© Foto: Matthias Schmidt
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"Die Rezertifizierung zeigt, dass der Fairtrade-Gedanke auch in Lünen angekommen ist“, sagte Andreas Peppel in einer kurzen Rede. Bürgermeister Stodollick stimmte ihm zu. Schließlich sei die Auszeichnung ohne Unterstützung aus der Bürgerschaft nicht möglich gewesen. „Es ist eine Auszeichnung für die ganze Stadt“, betonte Stodollick.

Im Rahmenprogramm der Urkundenübergabe spielte die Trommelgruppe der Kindertagesstätte an der Rudolph-Nagell-Straße einige afrikanische Lieder, zum Teil sangen die Zuschauer mit. Die Texte hatten sie vorher auf kleinen Zetteln ausgehändigt bekommen. „Es ist schön, dass hier eine Gruppe einer Lüner Kita Musik macht“, freute sich Gabriele Schiek, die bei der Stadt für das Projekt Fairtrade zuständig ist. „Zumal die Kita an der Nagell-Straße auch die erste ‚Faire Kita‘ in der Region ist.“

Ein weiterer Anziehungspunkt war der Kaffeestand des Weltladens Gelsenkirchen. Hier kamen die Leute ins Gespräch und konnten kostenlos probieren, wie fair gehandelter Kaffee schmeckt. „Der war sehr lecker. Das ist schon etwas Anderes, als wenn man normalen Kaffee trinkt“, fand etwa André Müller, der ganz zufällig vorbeigekommen war. Für ihn sei das Thema Fairtrade neu, aber durchaus interessant. Genau für solche Leute wie Müller war die Veranstaltung am Freitag gedacht, sagte Gabriele Schiek. „Schließlich wollen wir immer wieder neue Leute an den Fairtrade-Gedanken heranführen.“ 

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