FDP in Lünen denkt über Bürgermeister-Kandidat nach: „Es gibt ernsthaften Interessenten“

rnKommunalwahl 2020

Das Rennen um das Bürgermeisteramt im Herbst dieses Jahres ist möglicherweise um einen Kandidaten reicher. In Reihen der Lüner FDP gibt es jemanden, der gerne kandidieren würde.

Lünen

, 28.01.2020, 16:40 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns wird bei der Bürgermeisterwahl im September dieses Jahres aus dem Amt heraus für eine zweite Amtszeit kandidieren.

Die Lüner SPD schickt den ehemaligen NRW-Arbeitsminister und Landtagsabgeordneten Rainer Schmeltzer in das Rennen um das Bürgermeisteramt, für die CDU soll nach Informationen unserer Redaktion Christoph Tölle kandidieren. Doch damit nicht genug.

Es ist gut möglich, dass die FDP ebenfalls einen Bürgermeister-Kandidaten aufstellt. In der langjährigen Lüner Parteigeschichte wäre das ein Novum, wie es bei den Liberalen heißt.

Klausurtagung am Sonntag

Die erweiterte Parteispitze werde sich Sonntag (2. Februar) zur Klausur zurückziehen. Dabei soll neben dem kommunalen Wahlprogramm auch die Thematik eines Bürgermeisterkandidaten erörtert werden.

Das teilte Karsten Niehues, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, der Redaktion für Partei und Fraktion am Dienstag (28. Januar) schriftlich mit:

„Wir sehen uns in der glücklichen Lage, unter den Mitgliedern eine Person zu haben, die diese Kandidatur für sich ernsthaft in Erwägung ziehen kann.“

Um wen es sich dabei handelt, dazu machte Niehues keine Angaben. Vielmehr ließ der stellvertretender Frakionsvorsitzende die Redaktion wissen, dass es der Partei acht Monate vor der Wahl nicht zwingend erscheine, den potenziellen Kandidaten vorschnell mitzuteilen.

„Sachthemen stehen im Vordergrund“

Karsten Niehues: „Wichtiger als die Personen sollen die Sachthemen werden, so dass für die freien Liberalen auch die Themenbesetzung im Vordergrund steht.“

Mit Interesse, schreibt Niehues weiter, „verfolgen wir die Aufstellung der Kandidaten aus den drei heutigen größeren Parteien/Wählergemeinschaft. Wir werden erst nach Festlegung, einen eigenen Kandidaten zu benennen oder nicht, überhaupt erst die Frage aufwerfen, ob wir eine Wahlempfehlung aussprechen wollen oder nicht“.

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