Fehlalarm der Nina-App: Kein Brand und keine Gefahr für Bevölkerung in Lünen

Lippholthausen

Zum dritten Mal in von zwei Wochen schlug die Warn-App „Nina“ am Donnerstag (3.12.) an - erneut wegen giftiger Rauchgase nach einem Brand in Lippholthausen. Dieses Mal war es falscher Alarm.

Lünen

, 03.12.2020, 09:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Laut Warn-App "Nina" bestand am Donnerstagmorgen (3. Dezember) Gefahr durch giftige Rauchgase.

Laut Warn-App "Nina" bestand am Donnerstagmorgen (3. Dezember) Gefahr durch giftige Rauchgase. © Screenshot: Claeßen

Ein Déjà-vu der unschönen Sorte erlebten viele Lünerinnen und Lüner am Donnerstag (3. Dezember) um 9.36 Uhr: Die Warn-App „Nina“ des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe meldete Gefahr durch giftige Rauchgase, die von Lippholthausen in Richtung Lüner Norden ziehen würden. Exakt die Meldung, die jeweils mit anderem Zeitstempel bereits am 18. und am 23. November auf zahlreichen Smartphones erschienen war.

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Während die ersten beiden Meldungen ihre Berechtigung hatten, handelte es sich bei der Benachrichtigung am Donnerstagmorgen um einen Fehlalarm: „Das scheint ein Problem mit Nina zu sein.“ Laut Feuerwehr-Leitstelle gebe es aktuell keinen Brand und auch keinen Einsatz in Lünen, so Stadtsprecher Alexander Dziedeck auf Nachfrage. „Es besteht keine Gefahr.“

Dreimal tief durch atmete auch Remondis-Pressesprecher Michael Schneider, nachdem ihn unsere Redaktion zunächst nach einem möglichen dritten Brand auf dem Gelände des Lippewerks gefragt hatte. „Mir ist nichts bekannt und die Feuerwehr ist auch nicht ausgerückt“, lautete die erste Antwort. Kurze Zeit später gab es Gewissheit: „Nein, bei uns brennt nichts.“

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Am 18. November hatte sich ein Haufen Elektroschrott unter dem Vordach der Sortieranlage entzündet - verletzt wurde niemand, ebenso wie bei dem zweiten Brand in einer Kunststoffhalle am 23. November.

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