Fehlen Plätze im Offenen Ganztag in Lünen?

Entscheidungen im Schulausschuss

Die Stadt soll die Situation an den derzeit 13 Offenen Ganztagsschulen (Ogatas) der Stadt analysieren. Vor allem unter dem Aspekt, wo es noch Bedarf gibt und somit gehandelt werden müsste. Das hat der Ausschuss für Bildung und Sport beschlossen. Außerdem soll es zwei neue Stellen im Bereich Schule geben.

LÜNEN

, 23.02.2016, 05:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
An der Nikolaus-Groß-Schule im Geistviertel gibt es bisher keine Offene Ganztagsschule.

An der Nikolaus-Groß-Schule im Geistviertel gibt es bisher keine Offene Ganztagsschule.

Ausgangspunkt der Diskussion über die Analyse der Situation an den Ogatas war ein Antrag von Kunibert Kampmann (GFL), der eine Ogata-Gruppe für die ehemalige Nikolaus-Groß-Schule in der Geist (Teilstandort der Osterfeldschule) forderte. Zunächst 50.000 Euro sollten dafür im Haushalt bereitgestellt werden.

Die Mehrheit der Ausschussmitglieder argumentierte hingegen, eine Einzelbetrachtung mache keinen Sinn, eine Gesamtanalyse hingegen sehr wohl. Zumal Tobias Ortmann (CDU) berichtete, dass es eine Warteliste von circa 40 Kindern für die Ogata an der Kardinal-von-Galen-Schule in Nordlünen gebe.

Haushalt berücksichtigt eventuell neue Schule

Einstimmig verabschiedete der Ausschuss den Haushaltsentwurf 2016 für den Bereich Bildung und Sport – ausgenommen Stellenplan und Gebäudekosten. Beides ist noch Gegenstand gesonderter Beratungen. Im Haushalt enthalten sind 150.000 Euro Planungskosten für eine eventuelle neue Grundschule in der Stadtmitte.

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Für den Stellenplan deutet sich an, dass es die dringend benötigte zusätzliche Stelle für die Betreuung der Informationstechnik an den Schulen geben wird. Für eine halbe Stelle im Bereich Einkauf für Schulen sieht es ebenfalls gut aus – zumal Heinrich Behrens (Leiter Geschwister-Scholl-Gesamtschule) für den Sprecherkreis der Lüner Schulleiter signalisierte, dass die Kosten in Höhe von etwa 33.000 Euro aus den Etats der Schulen finanziert werden können. Beim Einkauf gebe es immer wieder Engpässe, argumentierte Behrens.

Ebenfalls einstimmig legte der Ausschuss fest, dass an den Lüner Grundschulen im kommenden Schuljahr 30 Eingangsklassen gebildet werden – mit maximal 25 Schülern pro Klasse. 

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