Feuer an einem Beatmungsgerät: Seniorin ins Krankenhaus eingeliefert

Brand in Lünen-Süd

Ausgerechnet an einem Beatmungsgerät entstand am Sonntag (1.9.) ein Feuer. Eine Seniorin aus Lünen-Süd wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Kripo hat die Ermittlungen übernommen.

Lünen-Süd

01.09.2019, 18:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Feuer an einem Beatmungsgerät: Seniorin ins Krankenhaus eingeliefert

Am Samstag stand der Rettungshubschrauber im Mittelpunkt eines Tags der offenen Tür (Foto), am Sonntag wurde er zu einem Brand in Lünen-Süd gerufen. © Foto Beuckelmann

Der Alarm kam um 12.20 Uhr. In einer Wohnung an der Auguste-Schnakenbrock-Straße in Lünen-Süd brannte es.

Die Berufsfeuerwehr und der Löschzug Horstmar, ein Notarzt und zwei Rettungswagen machten sich auf den Weg. Auch Rettungshubschrauber Christoph 8 war alarmiert worden.

Die insgesamt 28 Einsatzkräfte der Lüner Feuerwehr waren mit vier Löschfahrzeugen und einer Drehleiter zum Mehrfamilienhaus in Lünen-Süd gefahren.

Damit der Hubschrauber landen konnte, wurde kurzzeitig die Derner Straße gesperrt. Er kam dann jedoch nicht zum Einsatz.

Die Bewohnerin der Wohnung, in der das Feuer ausgebrochen war - eine Seniorin - erlitte Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Die Ursache für den Brand war wohl ein Beatmungsgerät in der Wohnung der Frau. Nach Angaben der Feuerwehr soll das Feuer „entlang der Leitung des Geräts“ entstanden sein. Warum und wo genau, sollen jetzt die Ermittlungen der Kriminalpolizei ergeben.

Bei fünf weiteren Menschen, die sich im Haus befanden, bestand zunächst Verdacht auf Rauchgasvergiftung. Sie wurden vor Ort vom Notarzt untersucht. Der gab Entwarnung. Die fünf Bewohner mussten nicht ins Krankenhaus.

Nach Schadstoffmessungen konnten ihre Wohnungen auch wieder freigegeben werden.

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