Feuer auf Hof Konze: Verängstigter Hund beißt Feuerwehrmann und verendet in den Flammen

Bei Großeinsatz der Feuerwehr

Weite Teile des Hofs Konze standen am Sonntag (28.) in Flammen. Menschen wurden nicht verletzt. Allerdings fiel ein Tier dem Brand zum Opfer, trotz eines dramatischen Rettungsversuchs.

Alstedde

, 29.07.2019 / Lesedauer: 2 min
Feuer auf Hof Konze: Verängstigter Hund beißt Feuerwehrmann und verendet in den Flammen

Trotz des Rettungsversuches eines Feuerwehrmanns starb der Hund in den Flammen. © Goldstein

Dem verheerenden Brand auf dem Schäferhof Konze an der Alstedder Straße fiel Sonntag (28.) ein Hund zum Opfer. Menschen wurde nicht verletzt. Das erklärte Lünens Feuerwehr-Chef Rainer Ashoff am Montag (29.) im Gespräch mit unserer Redaktion.

Wie Ashoff weiter sagte, habe ein Feuerwehrmann kurz nach dem Eintreffen auf dem zum Teil in Flammen stehenden Hof das „klägliche Gebell eines verängstigten Hundes“ wahrgenommen.

„In Zwinger eingesperrt“

Der Hund sei in einem Zwinger eingesperrt gewesen, hinter dem Zwinger habe es gebrannt, sagte Ashoff weiter:

„Der Feuerwehrmann hat die Tür des Zwingers eingetreten. Bei dem Versuch, den Hund zu packen, wurde er von diesem in die Hand, besser in den Handschuh gebissen.“

Davon unbeeindruckt, habe die Einsatzkraft noch einmal versucht, den Hund zu packen und aus dem Zwinger zu befreien. Dazu kam es nicht.

„Hintere Wand eingestürzt“

„Bei dem zweiten Rettungsversuch ist nach allem was ich weiß, eine ‚hintere Wand‘, vielleicht die des Zwingers, eingestürzt und hat den Bereich in Flammen gesetzt. Dabei kam der Hund ums Leben, der Feuerwehrmann zog sich zurück.“

Wie viele Tiere wohl Opfer des Feuers wurden, war Sonntag noch unklar gewesen: „Wir konnten 60 bis 80 Schafe retten“, hatte Feuerwehr Rainer Ashoff nachmittags im Gespräch mit unserer Redaktion vor Ort erklärt:
„Als wir hier ankamen, hatte schon ein ehemaliger Feuerwehrkollege von uns, der hier zufällig vorbei kam und heute in Diensten der Dortmunder Feuerwehr steht, die Bullen aus dem Stall auf eine Wiese geführt.“

Vom Zustand der geretteten Tiere verschaffte sich Montag nach Angaben von Rainer Ashoff auch ein Mitarbeiter des Kreisveterinär-Amtes einen Eindruck. Bei dieser „Inspektion“ habe der Mitarbeiter auch ein vielleicht zwei Tage altes Lamm tot vorgefunden, sagte Ashoff: „Vermutlich ist das Tier bei der Geburt gestorben.“

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