Förderverein der Musikschule wünscht Räume auf ehemaligem Mercedes-Gelände

Neujahrsempfang

Auch beim Neujahrsempfang war der Brand im Lükaz Thema. Wenn man sowieso möglicherweise neue Räumlichkeiten braucht, wieso dann nicht auf der Mercedes-Fläche? Musik rundete den Sonntag ab.

Lünen

, 18.02.2019, 16:17 Uhr / Lesedauer: 2 min
Förderverein der Musikschule wünscht Räume auf ehemaligem Mercedes-Gelände

Mit Titeln von Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn bereicherten Mira Coeppikus, Lena Burkhardt und Luca Aaron Vazgec den Neujahrsempfang des Förderkreises der Musikschule Lünen. © Foto: Beuckelmann

Gar nicht rosig begann der Jahreswechsel für die Musikschule der Stadt Lünen. Sie ist durch den Brand im Lükaz-Gebäude stark beeinträchtigt (wir berichteten). Auch der Neujahrsempfang des Förderkreises der Musikschule der Stadt Lünen war am Sonntag (17.2.) davon betroffen.

Dank der Unterstützung der Schulverwaltung, der Schulgemeinde und des Hausmeisters des Gymnasiums Altlünen konnte der Empfang dort stattfinden. Mit dem schwungvollen „Soul Bossa Nova“ von Quincy Jones eröffnete das Ensemble „MusiGA“ mit Eltern und Schülern des Gymnasiums Altlünen den Empfang in der Aula. Iris Streich begrüßte als Vorsitzende des Förderkreises rund 50 Gäste, hatte sich aber mehr erhofft, denn beim letzten Empfang waren es etwa 70 Besucher.

Streich sagte: „Ich denke, wir haben ein schönes Programm vorbereitet, der Anfang war ja schon mal prima.“ Der Förderverein sei sehr froh, dass es die Musikschule gebe, unterstrich Iris Streich und versprach, dass der Verein weiterhin nach besten Kräften die Musikschule unterstützen wolle. Mit Blick auf den Brand äußerte Streich den Wunsch, große Räumlichkeiten für die Musikschule auf dem ehemaligen Mercedes-Gelände zu schaffen und bekam Beifall.

Viele erfolgreiche Talente

Nach der gelungenen Akkordeon-Darbietung von Isabel Strathmann, die Stücke Casanovas und Piazzolla spielte, lobte Horst Müller-Baß als Beigeordneter die großartigen Leistungen der Musikschule, die eingebunden sei im gesellschaftlichen Leben und der kommunalen Bildungslandschaft. Zahlreiche Talente seien 2018 bei Wettbewerben erfolgreich gewesen, so der Kulturdezernent. Die Frage, was kann die Musikschule alles leisten und was ist dafür Voraussetzung, sollte 2019 im Fokus stehen, so Müller-Baß. Musikschulleiter Frank Fischer betonte: „Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie wir ohne den Förderkreis leben könnten.“ Tolle Leistungen der Musikschüler fielen nicht vom Himmel, sondern würden mühsam über Jahre erarbeitet, so Fischer, der seinem Team dankte.

Optimierungen wünscht er beim Stellenplan, politische Beschlüsse von vor zehn Jahren hinterfragte er. Die Gäste applaudierten und freuten sich über klangvolle klassische Gesangsdarbietungen der Nachwuchstalente Mira Coeppikus, Lena Burkhardt und Luca Aaron Vazgec am Flügel. Lehrer der Musikschule rundeten den Empfang durch musikalische Unterhaltung ab.

Auch 2019 wird es die beliebte Veranstaltungsreihe „Saite an Seite“ des Förderkreises Musikschule und des Fördervereins Stadtbücherei geben: am 8. Mai in der Geschwister-Scholl-Gesamtschule und am 6. November im Gemeindezentrum Herz-Jesu.

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