Foto-Profi stellt Bilder in der Stadtgalerie aus

Künstler-Welten

Warum sind Sie zur Kunst gekommen und können Sie davon leben? Antworten auf diese Fragen versucht die Foto-Ausstellung "Künstler-Welten" zu geben. Am Sonntag wurde sie in Gegenwart zahlreicher Gäste in der Stadtgalerie Hansesaal eröffnet. Im Fokus stand ein ehemaliger Pressefotograf.

LÜNEN

, 21.02.2016 / Lesedauer: 2 min
Foto-Profi stellt Bilder in der Stadtgalerie aus

Udo Kreikenbohm hat mit seiner Kamera auch Lüner Künstler in ihren Ateliers besucht, darunter Elly Valk-Verheijen.

Udo Kreikenbohm (60) blickte 22 Jahre beruflich durch den Sucher seiner Kamera und entwickelte dabei einen eigenen Blick. Der jetzt freiberuflich tätige Dortmunder, er war als Pressefotograf für die WAZ im Einsatz, setzte die Künstler bei seinem einjährigen Projekt ins richtige Licht, macht mit seiner Ausstellung neugierig auf Künstler und ihre Arbeiten. „Kunst ist der Versuch, unsere Zeit verständlich zu machen“, das gelinge Udo Kreikenbohm, so Professor Detlef Mache in seiner Einführung.

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Bildergalerie

Ausstellung "Künstler-Welten" in der Stadtgalerie Hansesaal

Warum sind Sie zur Kunst gekommen und können Sie davon leben? Antworten auf diese Fragen versucht die Foto-Ausstellung „Künstler-Welten“ zu geben. Am Sonntag wurde sie in Gegenwart zahlreicher Gäste in der Stadtgalerie Hansesaal eröffnet. Im Fokus stand ein ehemaliger Pressefotograf. Er blickte 22 Jahre beruflich durch den Sucher seiner Kamera und entwickelte dabei einen eigenen Blick: Udo Kreikenbohm (60).
21.02.2016
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Horst Müller-Baß (l.), Erster Beigeordneter und Kulturdezernent, betonte, dass Udo Kreikenbohm bei seinem Projekt die Nähe der Künstler gesucht und gefunden habe.© Foto: Volker Beuckelmann
Auch vom Lüner Künstler Uwe Gegenmantel (l.) ist ein Foto von Udo Kreikenbohm in der Ausstellung "Künstler-Welten" zu sehen. Es zeigt den Bildenden Künstler in seinem Atelier.© Foto: Volker Beuckelmann
Auch vom Künstler Jan Bormann (l.) ist ein Foto von Udo Kreikenbohm in der Ausstellung "Künstler-Welten" zu sehen. Es zeigt den Bildenden Künstler in seinem Atelier in Castrop-Rauxel.© Foto: Volker Beuckelmann
Professor Detlef Mache (l.), er führte in die Ausstellung ein, im Gespräch mit dem Bildhauer Jan Bormann (r.).© Foto: Volker Beuckelmann
Dieses Buch informierte über die Arbeiten des Dortmunder Fotografen Udo Kreikenbohm im Rahmen seines Projektes "Künstler-Welten".© Foto: Volker Beuckelmann
Zahlreiche interessierte Besucher diskutierten über die ausgestellten großformatigen Fotos des Dortmunder Fotografen Udo Kreikenbohm.© Foto: Volker Beuckelmann
Zahlreiche interessierte Besucher diskutierten über die ausgestellten großformatigen Fotos des Dortmunder Fotografen Udo Kreikenbohm.© Foto: Volker Beuckelmann
Neue Einsichten in die Welt der Künstler bietet die Ausstellung "Künstler-Welten" in der Stadtgalerie Hansesaal.© Foto: Volker Beuckelmann
Im Gespräch mit Ausstellungsbesuchern erläuterte der Fotograf Udo Kreikenbohm (l.) seine Arbeiten.© Foto: Volker Beuckelmann
Im Gespräch mit Ausstellungsbesuchern wie hier Mechthild Nolden vom Kulturbüro erläuterte der Fotograf Udo Kreikenbohm (r.) seine Arbeiten.© Foto: Volker Beuckelmann
Auch namhafte Künstler wie Ren Rong haben für das Foto-Projekt ihre Ateliers geöffnet.© Foto: Volker Beuckelmann
Udo Kreikenbohm hat mit seiner Kamera auch Lüner Künstler in ihren Ateliers besucht, darunter Elly Valk-Verheijen.© Foto: Volker Beuckelmann
Schlagworte Lünen

„Kunst und Fotografie hängt von Personen und deren Engagement ab, die sie ins Licht setzen“, mit diesem Zitat des bekannten Fotografen Robert Lebeck charakterisierte Professor Mache die Arbeiten von Udo Kreikenbohm. Für seine Portrait-Reihe war er in ganz NRW unterwegs. So auch in Lünen. Hier besuchte er die Künstler Uwe Gegenmantel, Catharina und Dieter Wagner sowie Elly Valk-Verheijen. Die 35 großformatigen Fotos zeigen die Künstler nicht bei ihrer Arbeit, sondern auf gleicher Augenhöhe mit dem Fotografen inmitten ihrer Ateliers, in dem sie ihre Werke erschaffen.

Die Ausstellung wird bis 18. März gezeigt und ist geöffnet jeweils montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr, freitags von 9 bis 12.30 Uhr und während der Veranstaltungen im Heinz-Hilpert-Theater; Eintritt frei. 

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