Fridays for Future: Nicht nur Schüler streikten auf dem Europaplatz für das Klima

Demonstration

Am Freitag (20.9.) war der Europaplatz wieder voller Menschen, die sich für den Klimaschutz einsetzen. Zum Weltklimatag beteiligten sich nicht nur Schüler an der Aktion „Fridays for future“.

Lünen

von Antonia Gutzmann

, 20.09.2019, 14:38 Uhr / Lesedauer: 2 min
Fridays for Future: Nicht nur Schüler streikten auf dem Europaplatz für das Klima

Bei der „Fridays for future“-Demo am Freitag auf dem Europaplatz waren alle Altersgruppen vertreten. © Antonia Gutzmann

Die vierte ,,Fridays for Future“-Demonstration in Lünen war gleichzeitig Teil eines globalen Generalstreiks für das Klima. Deshalb waren alle Altersklassen eingeladen, mit zu demonstrieren. „Wir sind kein Trend, wir sind keine Schul-Schwänzer. Wir sind hier, um unserem Planeten eine Zukunft zu geben“, sagt Ruth Kirschbaum in ihrer Eröffnungsrede.

Dieses Mal nahmen nicht nur Schüler teil. Beispielsweise ermöglichte das Multikulturelle Forum seinen 120 Mitarbeitern, während der Arbeitszeit für den Klimaschutz zu demonstrieren. ,,Laut dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR fliehen jährlich rund 25 Millionen Menschen vor Folgen des Klimawandels“, erklärt Geschäftsführer Kenan Küςük. ,,Wir alle sind in vielerlei Hinsicht betroffen.“

„Unser Lehrer findet die Teilnahme wichtig“

Neben dem Forum nahmen auch ganze Unternehmen an der Demo teil. So war die Firma ,,Hase Bikes“ extra aus Waltrop nach Lünen geradelt. Und natürlich waren viele Schüler anwesend: „Unsere Klasse ist mit unserem Lehrer da“, erzählt eine Schülerin des Freiherr-vom-Stein Gymnasiums. „Unser Lehrer fand es sogar sehr wichtig, dass wir uns hier beteiligen.“

Die Polizei schätzt ungefähr 350 Demonstranten. Der Streik sei ,,wie gewohnt friedlich“ verlaufen. „Wir hatten großes Glück mit dem Wetter, bei Regen wären sicherlich weniger Menschen hier“, fügt Ruth Kirschbaum hinzu.

Erhalt des Kleinbecker Parks war Thema

Es wurden nicht nur Forderungen an den Bundestag gestellt. Auch an die lokale Politik gab es Forderungen, wie die Erhaltung des Kleinbecker Parks in Horstmar. Vorab hatte es dafür bereits Aktionen gegeben, zum Beispiel eine Menschenkette.

Am Weltklimatag fragte das Bündnis zum Erhalt des Kleinbecker Parks: „Wie kann die Politik hier in Lünen den Klima-Notstand ausrufen und in der gleichen Sitzung entscheiden, 100 Bäume zu fällen?“

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Fridays for Future in Lünen

Das war die Klima-Demo am Weltklimatag 2019 auf dem Europaplatz in Lünen.
20.09.2019
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Die "Fridays for future"-Demo am 20.9.2019 in Lünen.© Antonia Gutzmann
Die "Fridays for future"-Demo am 20.9.2019 in Lünen.© Antonia Gutzmann
Die "Fridays for future"-Demo am 20.9.2019 in Lünen.© Antonia Gutzmann
Die "Fridays for future"-Demo am 20.9.2019 in Lünen.© Antonia Gutzmann
Die "Fridays for future"-Demo am 20.9.2019 in Lünen.© Antonia Gutzmann
Die "Fridays for future"-Demo am 20.9.2019 in Lünen.© Antonia Gutzmann
Die "Fridays for future"-Demo am 20.9.2019 in Lünen.© Antonia Gutzmann
Die "Fridays for future"-Demo am 20.9.2019 in Lünen.© Antonia Gutzmann
Die "Fridays for future"-Demo am 20.9.2019 in Lünen.© Antonia Gutzmann
Die "Fridays for future"-Demo am 20.9.2019 in Lünen.© Antonia Gutzmann
Die "Fridays for future"-Demo am 20.9.2019 in Lünen.© Antonia Gutzmann
Die "Fridays for future"-Demo am 20.9.2019 in Lünen.© Antonia Gutzmann
Die "Fridays for future"-Demo am 20.9.2019 in Lünen.© Antonia Gutzmann
Die "Fridays for future"-Demo am 20.9.2019 in Lünen.© Antonia Gutzmann
Die "Fridays for future"-Demo am 20.9.2019 in Lünen.© Antonia Gutzmann
Die "Fridays for future"-Demo am 20.9.2019 in Lünen.© Antonia Gutzmann
Die "Fridays for future"-Demo am 20.9.2019 in Lünen.© Antonia Gutzmann
Die "Fridays for future"-Demo am 20.9.2019 in Lünen.© Antonia Gutzmann
Die "Fridays for future"-Demo am 20.9.2019 in Lünen.© Antonia Gutzmann

,,Week 4 Climate“

Passend zu der „Week 4 Climate“ gab es auf dem Europaplatz sieben Infostände zu den Themen „Clean the ocean“ (Sauberkeit der Meere), „Life-giving forests“ (Wälder), „Ice landscapes“ (Arktis und Antarktis), „Marshlands“ (Sümpfe und Moore), „Asymmetry global north vs. global south“ (Nord-Süd-Gefälle), „Trustworthiness of governments“ (Vertrauen in die Regierungen) und natürlich „Earth“ (der Planet Erde).

An den Ständen konnten sich Menschen nicht nur informieren, sondern auch Postkarten mit den persönlichen Wünschen für das Klima schreiben und seinen eigenen ökologischen Fußabdruck berechnen. An dem Stand „Ice Landscapes“ konnten sich die Teilnehmer vor einer Eislandschaft fotografieren lassen.

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