Fridays-For-Future sieht Lüner AfD als Wolf „im grünen Schafspelz“

Fridays-For-Future

Die Fridays-For-Future Ortsgruppe aus Lünen nimmt Stellung zur Vorstellung der AfD. Die Aktivisten sehen in der Partei einen Wolf „im grünen Schafspelz“.

Lünen

von Carina Strauß

, 11.09.2020, 12:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Fridays-For-Future Ortsgruppe hat eine klare Meinung zu den Aussagen der AfD-Kandidaten in Lünen zum Thema Umwelt.

Die Fridays-For-Future Ortsgruppe hat eine klare Meinung zu den Aussagen der AfD-Kandidaten in Lünen zum Thema Umwelt. © Blaszczyk (Archiv)

Vor Kurzem hat unsere Redaktion mit den Kandidaten der AfD in Lünen gesprochen. Dabei gab es Aussagen, die die Fridays-For-Future (FFF) Ortsgruppe in Lünen zum Kopfschütteln brachte. So zumindest schreiben sie es in ihrer Stellungnahme.

„In ihrem eigenen Punkteprogramm wirbt die Lüner Partei mit Beendigung der ‚Klimahysterie‘, wirkt somit gegen den wissenschaftlichen Konsens und gefährdet hiermit, ganz deutlich gesagt, das Leben der kommenden Generationen“, so die FFF. Die AfD auf Bundesebene wolle unter anderem aus allen Umweltschutzverpflichtungen aussteigen und vertrete somit das Gegenteil der genannten Positionen der Gründer der AfD Lünen, heißt es in der Stellungnahme weiter.

Populismus sei das Stichwort

„Populismus ist das Stichwort. Niemand sollte sich über den Verlust des Kleinbecker Parks in Horstmar echauffieren, dessen Partei auf höherer Ebene den Verlust hunderter Hektar Wald hinnimmt für weitere Jahre dreckigen Kohlestrom“, schreibt Fridays for Future Weil Umweltschutz momentan ein wichtiges Wahlthema sei, springe die Ortsgruppe der AfD in Lünen auf den Zug auf.

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„Zusätzlich ist es stark auffällig, dass die Ortsgruppe vermutlich absichtlich einen starken Bogen um die eigentlichen Werte ihrer Partei macht: rassistische, von Verschwörungstheorien durchzogene und Wissenschaftserkenntnisse abstreitende Politik.“

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