Führung führt hinter die Kulissen

Heinz-Hilpert-Theater

Das Heinz-Hilpert-Theater ist eines der wichtigsten Bauwerke in Lünen. Bei einer Führung konnten einige Heimatpfleger nun einmal hinter die Kulissen des 1958 eröffneten Theaters schauen. Ihr Weg führte sie durch Foyer und Zuschauerraum über die Bühne bis in die Garderobe.

LÜNEN

von Von Matthias Schmidt

, 15.08.2013, 15:14 Uhr / Lesedauer: 1 min
Im Zuschauerraum erzählte Wolfgang Balzer von den öffentlichen Auseinandersetzungen in den 50er Jahren, ob Logen in einer demokratischen Gesellschaft noch zeitgemäß seien.

Im Zuschauerraum erzählte Wolfgang Balzer von den öffentlichen Auseinandersetzungen in den 50er Jahren, ob Logen in einer demokratischen Gesellschaft noch zeitgemäß seien.

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Führung im Heinz-Hilpert-Theater

Über die Konzeption des Heinz-Hilpert-Theaters informierten sich die Heimatpfleger bei einem Rundgang unter der Führung von Wolfgang Balzer.
15.08.2013
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Im Zuschauerraum erzählte Wolfgang Balzer von den öffentlichen Auseinandersetzungen in den 50er Jahren, ob Logen in einer demokratischen Gesellschaft noch zeitgemäß seien.© Foto: Matthias Schmidt
Auch die Bühne selbst wurde im Rahmen der Führung besucht.© Foto: Matthias Schmidt
Im Zuschauerraum erzählte Wolfgang Balzer von den öffentlichen Auseinandersetzungen in den 50er Jahren, ob Logen in einer demokratischen Gesellschaft noch zeitgemäß seien.© Foto: Matthias Schmidt
Die Sanduhr-Form findet sich sowohl im Fußboden des unteren Foyers als auch in den Lampen dort.© Foto: Matthias Schmidt
Wenn keine Vorstellungen sind, ist der "Eiserne Vorhang" zwischen Bühne und Zuschauerraum heruntergelassen.© Foto: Matthias Schmidt
Die Glasfront des oberen Foyers erlaubt den Blick auf die Stadt und schafft so eine Verbindung.© Foto: Matthias Schmidt
Am Ende führte die Führung auch in die Künstlergarderoben.© Foto: Matthias Schmidt
Auch die Bühnentechnik wurde in Augenschein genommen.© Foto: Matthias Schmidt
Die Bretter, die die Welt bedeuten: Die Teilnehmer durften auch den Blick genießen, der sonst den Schauspielern und Sängern vorbehalten bleibt. Nur das Publikum fehlte.© Foto: Matthias Schmidt
Wolfgang Balzer führte gut 25 Heimatpfleger und -freunde durch das Heinz-Hilpert-Theater.© Foto: Matthias Schmidt
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Bei seiner Führung erklärte Wolfgang Balzer, bis zu seiner Pensionierung Architekt und einige Jahre Leiter der Stadtplanung in Lünen, seinen Zuhörern unter anderem, wieso das Foyer wie bei vielen Theatern eine Glasfront hat. „Die Transparenz durch das viele Glas wirkt nach innen wie außen“, sagte er. „Für den in Richtung Theater Laufenden erhöht der Anblick der schon Anwesenden die Vorfreude, während der Ausblick von Innen eine Verbindung zur Stadt herstellt.“  

Dies sei auch eine Reaktion auf die Bauweise der Residenztheater aus vorherigen Jahrhunderten gewesen. Im Gegensatz zu diesen wollte man nach dem Zweiten Weltkrieg auch die Öffnung der Stadtgesellschaft darstellen.   Später führte Balzer seine Zuhörer, gut 25 Mitglieder des Stadtverbandes für Heimatpflege, auch in den Zuschauerraum und die Garderoben. Höhepunkt der Führung war aber sicherlich der Abstecher auf die Bühne, wo Techniker Jochen Lüsser, der die Führung begleitete und einige Aspekte der Bühnentechnik erklärte, auch den "Eisernen Vorhang" hob und einen Blick freigab, der sonst nur den Schauspielern und Sängern auf der Bühne vorbehalten ist.

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