Fußgänger leben in Lünen gefährlich

Unfallstatistik

Die Blitzaktionen der Polizei zeigen Wirkung. Diese Schlussfolgerung zieht die Polizei aus den Unfallzahlen für die ersten sechs Monate des Jahres. Verstärkt in den Blick der Polizei geraten jetzt Unfälle mit Radfahrern und Fußgängern.

LÜNEN

09.08.2013, 18:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Blitz-Marathon in Lünen

Blitz-Marathon in Lünen

In der Bilanz für Dortmund und Lünen heißt es, dass fast ein Drittel der Raser ausgebremst wurde. Die durchschnittliche Überschreitung der erlaubten Geschwindigkeit im Straßengebiet hat sich von 14,6 km/h auf knapp 10 km/h verringert. Insgesamt freut sich die Polizeibehörde Dortmund über den positiven Trend der Gesamtzahl aller Unfälle, die um 2.8 Prozent gesunken ist. Noch erfreulicher ist, dass die Zahl aller Verletzten um 18,1 Prozent gesunken ist.

Im Stadtgebiet Lünen verlor im Jahr 2013 noch niemand sein Leben im Straßenverkehr (eine Person im ersten Halbjahr 2012). Die Unfälle mit Radfahrern gingen in Lünen um 23,3 Prozent deutlich zurück. Die Geschwindigkeit als Unfallursache Nummer 1 wird weiter verstärkt überwacht. Denn Fußgänger sind immer wieder der Gefahr durch zu schnelle Autofahrer ausgesetzt. Während im Jahr 2013 in Dortmund 13,1 Prozent weniger Fußgänger in Unfälle verwickelt waren, folgt Lünen dem Landestrend der steigenden Fallzahlen. Hier gibt es einen Anstieg von 13 (2012) auf 24 (2013) verletzte Personen, die zu Fuß unterwegs waren.

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