Geld freigegeben: Mehr Licht für Kamener Straße

Stadtwerke erhalten Auftrag

Der einseitigen Beleuchtung des Radwegs an der Kamener Straße steht vom Grundsatz her nichts im Wege. Geld ist vorhanden und freigegeben. Fraglich ist nur, ob es mit der Installierung der Lampen bis Jahresende noch etwas wird.

Lünen

, 17.09.2015, 04:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Geld freigegeben: Mehr Licht für Kamener Straße

Nach dem Ausbau der Kamener Straße gibt es Kritik an der Straßenbeleuchtung. Statt einer durchgehenden Beleuchtung gibt es jetzt nur noch Licht an der Bushaltestellen Schwansbeller Weg.

„Vielleicht klappt es noch in diesem Jahr. Das weiß im Augenblick aber keiner ganz genau“, sagte Reinhard Scholz, Leiter der Straßenbauabteilung, auf Anfrage unserer Zeitung.

Zuvor hatte Lünens Technischer Beigeordneter Matthias Buckesfeld erklärt, dass für die Baumaßnahme 70.000 Euro im nachträglich durch die Bezirksregierung Arnsberg genehmigten Haushalt zur Verfügung stünden. „Die Gelder sind freigegeben“, sagte Buckesfeld.

Materialien müssen erst bestellt werden

Der Auftrag an die Stadtwerke werde in den nächsten vier Wochen rausgehen. Dazu sagte Scholz: „Das geht auch schneller.“ Allerdings, räumte der Chef der Straßenbauabteilung ein, müssten ja noch die notwendigen Materialen bestellt werden.

Zur Erinnerung: Die Kamener Straße wurde 2013 vom Landesbetrieb Straßen NRW für 1,3 Millionen Euro saniert.

  • Im Zuge der Baumaßnahme entstanden an beiden Seiten neue Radwege.
  • Diese sind aus Kritikersicht seit der Sanierung deutlich schlechter ausgeleuchtet als vorher.
  • Zu den Kritikern zählten Teile der Bürgerschaft, der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) und der Lüner SV.
  • Das war der Grund für die Politik, sich des Themas anzunehmen und zusätzliche Lampen für die Kamener Straße von der Verwaltung einzufordern.
  • Die legte Anfang dieses Jahres zwei Kostenvoranschläge auf den Tisch.
  • Leuchten auf der Nordseite der Kamener Straße, wo es Leerrohre gibt, würden 75.000 Euro kosten, hieß es im Februar.
  • Auf der Südseite, dort liegen keine Leerrohre, würden die Lampen mit rund 112.000 Euro zu Buche schlagen.
  • Angesichts der desolaten Haushaltslage soll jetzt die günstigere Variante für 70.000 Euro umgesetzt werden.
  • Wie viele Lampen künftig an der Kamener Straße leuchten und wo sie stehen werden, dazu konnten Reinhard Scholz und Matthias Buckesfeld am Mittwoch keine Angaben machen.
    Jetzt lesen
Lesen Sie jetzt