In der Münsterstraße stehen wieder als Geschenksäcke getarnte Sperren aus Sand. © Dennis Görlich
Weihnachtsmarkt

Geschenke in der Lüner Innenstadt sollen wieder vor Terror schützen

Seit Donnerstag (17.11.) stehen in der Lüner Innenstadt wieder große Geschenke an den Zufahrten zum Weihnachtsmarkt. Dass sich die Stadt gegen Sperren aus Beton entschied, hat einen Grund.

Sie sind mittlerweile fester Bestandteil des Lüner Weihnachtsmarktes. In einem Jutesack verpackt und mit einer roten Schleife versehen standen die ersten großen „Big-Packs“ seit Donnerstagvormittag (17.11.) an den Zufahrten in der Innenstadt.

Die Wirtschaftsbetriebe Lünen (WBL) stellten die Sperren auf und verpackten sie in weihnachtlichem Gewand. Die 1,2 Tonnen schweren Brocken sind mit Dolomitsand gefüllt. Sie sollen seit dem Terror-Anschlag auf den Berliner Breitscheidplatz im Jahr 2016 für Sicherheit sorgen. Insgesamt 13 Exemplare stehen während des Weihnachtsmarktes in Münsterstraße und Lange Straße.

Betonklötze können zur Gefahr werden

„Die Big-Packs sollen vor allem über die Verschwenkung der Zufahrt verhindern, dass Fahrzeuge ungebremst einfahren können“, teilt Stadtsprecher Alexander Dziedeck mit.

„Wir setzen absichtlich Big-Packs ein und keine Betonklötze, weil Letztere bei einem Anprall wie ein Hockey-Puck über Asphalt und Steine gleiten können und dann zur Gefahr werden“, so der Stadtsprecher. Anders als die Lüner Lösung: „Big-Packs sollten bei einem Anprall aufplatzen und nicht in eine unkontrollierbare Bewegung versetzt werden.“

Die Maßnahme in die Sicherheit des Weihnachtsmarktes lässt sich die Stadt in diesem Jahr rund 2800 Euro kosten.

Über den Autor
Redakteur
1989 im Ruhrgebiet geboren, dort aufgewachsen und immer wieder dahin zurückgekehrt. Studierte TV- und Radiojournalismus und ist seit 2019 in den Redaktionen von Lensing Media unterwegs.
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Dennis Görlich

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