GFL übt harsche Kritik am „Gruselkabinett“ von SPD und CDU in Lünen

Klöters Feld

Die Wählergemeinschaft „Gemeinsam für Lünen“ (GFL) kritisiert den Beschluss für ein Gewerbegebiet auf der Fläche Klöters Feld scharf und sieht bereit das nächste Unheil auf Lünen zukommen.

Lünen

26.08.2021, 13:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf diesem Acker soll das Gewerbegebiet an der Kurler Straße entstehen.

Auf diesem Acker soll das Gewerbegebiet an der Kurler Straße entstehen. © Sylvia vom Hofe

Von einer „Kette ökologischer Grausamkeiten“ und einer „Altherrenpolitik des vergangenen Jahrhunderts“ spricht die Wählergemeinschaft „Gemeinsam für Lünen“ in einer Stellungnahme zum Beschluss des Ausschusses für Stadtentwicklung vom Dienstagabend. Das Gremium hatte den Weg für eine Überplanung der Fläche Klöters Feld als Gewerbegebiet frei gemacht.

„Vor zwei Jahren rief der Rat der Stadt großmehrheitlich den Klimanotstand in Lünen aus. Das war’s dann auch. Zwar arbeiten auch SPD und CDU an den Klimaschutzzielen für Lünen mit. Die Zielsetzungen reichen aber bei Weitem nicht aus. Insbesondere beim operativen Geschäft hapert es gewaltig“, schreibt die GFL. Geändert habe sich am Flächenfraß, an der Vernichtung von Grün und der Abholzung von Waldstücken nichts.

Jetzt lesen

„Es ist schon heuchlerisch, wie sich SPD und CDU in Sachen Klima- und Umweltschutz gebärden.“ Mit diesen Worten kommentiert GFL-Ratsherr Andreas Dahlke den Beschluss. „Und das Gruselkabinett von SPD und CDU plant schon die nächste Grausamkeit: Auf dem ehemaligen Steag-Gelände (Nordfläche) ist ein recht großes Waldgebiet auf 18.000 Quadratmetern Fläche bedroht. Nach dem Kleinbecker Park in Horstmar wollen SPD und CDU auch hier die Axt ansetzen“, so Dahlke. Das sei eine weitere Katastrophe mit Blick auf das Stadtklima, den Umwelt- und Hochwasserschutz sowie die deutliche Waldarmut in Lünen. Die GFL-Ratsfraktion hoffe, dass der öffentliche Druck auf die Lüner CDU und SPD in den nächsten Tagen stark zunehmen werde, „damit die Verantwortlichen noch die Kurve kriegen und zur Vernunft kommen“.

Jetzt lesen

Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt