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Glasfasernetz: Lünen startet in die High-Speed-Zukunft

LÜNEN Die Stadt Lünen soll telekommunikationstechnisch an die Zukunft angeschlossen werden. Unter dem Titel „City2020“ wollen die Stadtwerke in einem Baugebiet direkte Glasfaserverbindungen anbieten. Bis 2020 soll Lünen flächendeckend mit der High-Speed-Technik ausgestattet sein - die Stadtspitze spricht schon von einem Wohnstandort-Vorteil gegenüber der Konkurrenz im südlichen Münsterland.

von Von Dieter Hirsch

, 02.04.2008 / Lesedauer: 2 min
Glasfasernetz: Lünen startet in die High-Speed-Zukunft

Fahnenparade: Für "City 2020" wird kräftig die Werbetrommel gerührt.

Die neuen Verbindungen sollen bis ins Haus reichen und die alte Leitungstechnik ablösen. Schnellere und größere Datenübertragung im Internet, über hundert Fernsehsender im digitalen HDTV-Format (High-Definition TV) und Telefonieren über einen Anschluss versprechen die Anbieter. Für dieses Projekt rührt das Telekommunikationsunternehmen HeliNet, an dem die Lüner Stadtwerke durch ihre Tochter Helimail beteiligt sind, schon seit ein paar Tagen „anonym“ die Werbetrommel. Flaggen wehen am Straßenrand, Brötchentüten hängen am Gartenzaun – der Slogan „City 2020“ hat die Bürger neugierig gemacht.Flächendeckende Versorgung „City2020 bezeichnet unser Ziel, bis 2020 Lünen flächendeckend mit Glasfaserkabeln versorgt zu haben“, erläutert HeliNet-Geschäftsführer Thomas Wald. Damit das Ganze überhaupt ans Laufen kommt, müssen sich rund 300 Haushalte aus dem Brusenkamp für den Glasfaserkabel-Anschluss entscheiden. „Erst dann fangen wir an, das Kabel zu verlegen“, so Dr. Achim Grunenberg, Geschäftsführer der Stadtwerke Lünen.Kostenloses Lichtimpuls-Modem Neue Geräte müssten sich die Kunden nicht anschaffen. Das notwendige Modem, das die Lichtimpulse aus dem Glasfaserkabel z..B. für das Fernsehen „übersetzt“, würde von HeliNet zur Verfügung gestellt. „Dieses Vorhaben bedeutet einen großen Gewinn für unsere Infrastruktur“, betont Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick. Und Beigeordneter Jürgen Evert sieht in dem Angebot einen Wohnstandort-Vorteil gegenüber der Konkurrenz im südlichen Münsterland.

Dieses Wohngebiet soll als erstes mit direkten Glasfaseranschlüssen ausgerüstet werden:

 

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