Großbrand in der Lüner Innenstadt Ende Juli bleibt ungeklärt

rnErmittlungen nach Feuer beendet

Ende Juli rief ein Dachstuhlbrand in der Lüner City ein Großaufgebot der Feuerwehr auf den Plan. Nachdem das Feuer fachmännisch gelöscht war, machten sich die Brandermittler ans Werk.

Lünen

, 13.10.2019, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am Donnerstag, 25. Juli, rückte die Lüner Feuerwehr gegen 20 Uhr zu einem Großbrand mit drei Leichtverletzten in der Innenstadt aus:

Der Dachstuhl der Häuser Luisenhüttenstraße 20, 22 und 24 stand lichterloh in Flammen. Warum? Diese Frage bleibt auch Wochen später unbeantwortet - und wird es auch bleiben.

Wie eine Polizeisprecherin am Mittwoch (9. Oktober) auf Anfrage unserer Zeitung sagte, sei es den Brandsachverständigen nicht gelungen, die Brandursache eindeutig festzustellen. Dies bedeute wiederum, sagte die Sprecherin weiter, dass „man nichts ausschließen kann“. Soll heißen, dass sowohl ein technischer Defekt als auch Brandstiftung als Ursache für den Großbrand in Frage kommen.

90 Einsatzkräfte vor Ort

Das Feuer verlangte in der Spitze rund 90 Einsatzkräften von Berufs- und freiwilliger Feuerwehr alles ab: Temperaturen um 40 Grad, die schwere Einsatzkleidung, Stress und die Hitze des Großbrands: „Das war enorm“, hieß es damals bei der Feuerwehr.

An dem Einsatz beteiligt waren neben Kräften der Berufsfeuerwehr die Löschzüge 1 (Lünen-Mitte), 6 (Nordlünen/Alstedde) und 7 (Wethmar) sowie die Drehleiter aus Brambauer (Löschzug 5).

Am Tag nach dem Einsatz am Donnerstagabend bedankten sich die Feuerwehrleute explizit bei der Lüner Bevölkerung:

„Die Menschen haben uns mit Getränken versorgt, kamen mit Sixpacks Wasser, ein Kiosk-Besitzer kam mit einer ganzen Kühltruhe Wassereis an, das war echt bemerkenswert.“

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