Auch in der Straße Am Triftenteich sind vor den Häusern der Vivawest Büsche und Sträucher stark zurückgeschnitten oder entfernt worden. © privat
Im Februar

Grünschnitt: Vivawest wird in weiteren Lüner Quartieren aktiv

Auch in weiteren Lüner Wohnquartieren der Vivawest laufen umfangreiche Grünschnittarbeiten oder sind geplant. Die Arbeiten sollen möglichst bis Ende Februar abgeschlossen sein.

Auch auf weiteren Flächen von Wohnanlagen des Wohnungsunternehmens Vivawest sind umfangreiche Grünschnitte geplant. Das teilt das Unternehmen am Donnerstag (4. Februar) auf Nachfrage unserer Redaktion mit.

So werden auch in der Straße Zum Verkehrshof (Brambauer) und in der Reuter-, Krim- und Körnerstraße (Nordlünen) Sträucher und Büsche zurückgeschnitten oder entfernt. Bei Liegenschaften in Lünen-Horstmar sei ein nicht so umfangreicher Strauchschnitt geplant.

Rasenflächen anstelle von Büschen und Sträuchern

In der Christian-Morgenstern-Straße, der Arndtstraße und in der Straße Am Triftenteich sind die Arbeiten bereits abgeschlossen oder im Gange. Mieter Till Steyer hatte das sehr bedauert, weil der Lebensraum von Tieren in diesen Büschen und Sträuchern vernichtet werde.

Vivawest plant, weite Teile der Anlagen als Rasenflächen neu anzulegen. In einigen Fällen werde es neue Anpflanzungen geben. Der Rückschnitt diene in allen Fällen dazu, „Angsträume und nicht mehr standfeste Gehölze zu beseitigen sowie Sichtachsen in der Siedlung zu schaffen“.

Arbeiten bis spätestens Ende des Jahres

Soweit möglich sollen die Arbeiten bis Ende Februar abgeschlossen sein. Ansonsten erfolge die Ausführung, unter Berücksichtigung des Bundesnaturschutzgesetzes, zum Ende des Jahres.

Laut Vivawest sind „umfangreichere Stockschnitte an den dafür unter fachlichen Gesichtspunkten geeigneten Pflanzen turnusgemäß alle fünf Jahre vorgesehen.“

Von den 1,5 Millionen Quadratmetern an Pflanzflächen im Bestand des Unternehmens befänden sich auf rund 285.000 Quadratmeter Pflanzen, bei denen ein Stockschnitt unter gärtnerischen Gesichtspunkten zu empfehlen sei. Dementsprechend würden jährlich etwa 57.000 Quadratmeter im Bestand bearbeitet.

Über den Autor
Beruflicher Quereinsteiger und Liebhaber von tief schwarzem Humor. Manchmal mit sehr eigenem Blick auf das Geschehen. Großer Hang zu Zahlen, Statistiken und Datenbanken, wenn sie denn aussagekräftig sind. Ein Überbleibsel aus meinem Leben als Laborant und Techniker. Immer für ein gutes und/oder kritisches Gespräch zu haben.
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Matthias Stachelhaus