Herbert Krüger ist seit 75 Jahren Mitglied in der IGBCE

Jubiläum

LÜNEN-SÜD Doppelten Grund zur Freude hatte Herbert Krüger, der am Samstag seinen 90. Geburtstag feierte und für seine 75-jährige Mitgliedschaft in der Gewerkschaft geehrt wurde.

von Von Volker Beuckelmann

, 26.07.2009, 16:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein seltenes Ereignis feierte Herbert Krüger (2.v.l.), der seit 75 Jahren Gewerkschaftsmitglied ist. Darüber freuten sich Detlef Freyer (l.) und Helmut Grätz (r., beide IGBCE) sowie Pfarrerin Andrea Ohm.

Ein seltenes Ereignis feierte Herbert Krüger (2.v.l.), der seit 75 Jahren Gewerkschaftsmitglied ist. Darüber freuten sich Detlef Freyer (l.) und Helmut Grätz (r., beide IGBCE) sowie Pfarrerin Andrea Ohm.

1934 ist Herbert Krüger, der sein Leben lang in Lünen-Süd wohnt, in die damalige Deutsche Arbeiterfront als Einheitsgewerkschaft eingetreten. „Mit 14 Jahren bin ich auf dem Bau angefangen“, so Krüger, der im 2. Weltkrieg Bordfunker war auf einer Junkers JU 52 und zwei Mal abgeschossen wurde. Nach kurzer amerikanischer Kriegsgefangenschaft begann er 1945 seine Tätigkeit auf der Kokerei der ehemaligen Zeche Gneisenau in Dortmund-Derne und wurde im Laufe der Jahre Vorarbeiter. Auch hier hatte er einen „Schutzengel“ bei einem Arbeitsunfall am Bein. 1950 heiratete er seine Frau Edith, die ihm einen Sohn schenkte. 1977 ging Herbert Krüger mit 58 Jahren in den Vorruhestand.

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