Herbstwetter in Lünen: Kalte Luft, Modetrends und Tipps für den Garten

rnWetterumschwung

Passend zum Herbstanfang wird es Schritt für Schritt immer kälter, so der Deutsche Wetterdienst. Auf Gartenbesitzer kommen neue Aufgaben zu - und neue Trends auf die Modebewussten.

Lünen

, 23.09.2020, 16:10 Uhr / Lesedauer: 2 min

Am 22. September beginnt offiziell der Herbst. Richtig herbstlich wird auch das Wetter, prognostiziert der Deutsche Wetterdienst.

Für Lünen sagt der Meteorologe Erwin Hafenrichter voraus: Am Mittwoch, 23. September, wird es nochmal bis zu 25 Grad warm und sonnig mit dünnen Wolkenfeldern. Zum Abend hin ist es dichter bewölkt, in der Nacht auf Donnerstag leichter Regen. Der Meteorologe spricht vom „Anfang des Endes des Spätsommers.“

Am Donnerstag wird es 18 bis 20 Grad warm - das sei der Jahreszeit schon eher entsprechend. Freitagnacht gäbe es etwas Regen und 17 bis 18 Grad. Der Meteorologe erwartet keinen Temperatursturz, sondern einen kontinuierlichen Rückgang der Temperaturen. Am Samstag und Sonntag werden es 13 bis 15 Grad, aber ohne Regen. Somit sinkt die Temperatur von Dienstag auf Samstag um gut 10 Grad.

Modetrends im Spätsommer 2020

Bei diesen Temperaturen lohnt es sich schon, die warme Kleidung hervor zu holen. Wer nach den aktuellen Trends geht, wird auch in der Lüner Innenstadt fündig. Laut Daniela Große-Kleimann, Geschäftsführerin von Street One in Lünen, sei Feincord im Trend. Weiterhin gäbe es viel Jeans. Farblich „in“ sei alles, was man im Herbst in der Natur findet: Orange, Rot, Grün und Erdtöne. In diesem Herbst trage man leichte Röcke mit warmen Pullis und Schuhen. Für Stickjacken sei es noch zu früh: die seien traditionell Winterware.

Der Garten im Herbst

Auch auf die Pflanzenwelt hat der Wetterumschwung Einfluss. Der Lüner Garten-Landschaftsbauer Thomas Langmann gibt Tipps für den heimischen Garten im Herbst:

  • Pflanzen, die nicht aus heimischen Gefilden kommen wie Oleander oder Olivenbäume, vertragen keinen Nachtfrost und sollten frühzeitig eingepackt werden. Rindenmulch schützt vor Bodenfrost, die Stämme sollten in Reisig oder Jute eingepackt werden - niemals mit Plastik, weil die Bäume darunter schwitzen können.
  • Langmann rät, Gräser über den Winter nicht zu schneiden. „Dann hat man auch richtiges Winter-Flair im Garten durch den Raureif, der sich darin verfängt.“
  • Noch ist die Zeit der Blumen nicht vorbei: Aktuell blühen beispielsweise noch Eriken.
  • Im Oktober können die Rosen zurückgeschnitten werden. Der Herbst ist außerdem der ideale Zeitpunkt für Heckenschnitte, weil in dieser Zeit keine Vogelnester zerstört werden können.
  • „Wasserpflanzen sind noch gut im Saft“, sagt der Fachmann. In rund einem Monat sei das jedoch vorbei. Dann sollte man sich um den Gartenteich kümmern, damit die toten Pflanzen nicht über den Winter „vor sich hin modern“.
  • Auch im Winter sollten Koniferen an sonnigen Tagen gegossen werden. Wenn die Nadeln braun werden, dann erfrieren die Bäume in den meisten Fällen nicht, sondern sie vertrocknen.
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