Hertie-Fassade nimmt Form an - Wohnungen gefragt

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Es geht weiter voran auf der Hertie-Baustelle. Davon überzeugten sich am Dienstag Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt vor ihrer Sitzung. Im Mittelpunkt stand die "Bemusterung" der Klinkerfassade - wir zeigen, wie es auf der Baustelle derzeit aussieht.

LÜNEN

, 09.02.2016, 19:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hertie-Fassade nimmt Form an - Wohnungen gefragt

Die Hertie-Baustelle zum Marktplatz hin.

Bauvereins-Vorstand Friedhelm Deuter und Christian Christensen von Uding-Projektentwicklung luden zur Baustellen-Besichtigung ein. „Die Fugen sind noch frisch und deshalb so dunkel, werden noch erheblich heller“, sagt Deuter. Man habe sich bewusst für diese Klinker entschieden, die auf allen vorverputzten Flächen aufgebracht werden. Auch zur Marktseite werden die Riemchen aufgebracht. Allerdings nicht im Erdgeschoss, wo Geschäfte und die Volksbank Waltrop einziehen. Deshalb ist diese Fassade dann durch eine komplett verglaste Pfosten-Riegel-Konstruktion geprägt.

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So sieht das Hertie-Gebäude Anfang Februar 2016 aus

Die Klinkerfassade wurde am Dienstag von Mitgliedern des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt bemustert: Auf der Hertie-Baustelle geht es voran.
09.02.2016
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Die Innenseite mit dem Gebäudeteil, in dem u.a. die Augenarztpraxis einziehen wird.© Foto: Beate Rottgardt
So wird die Fassade zum großen Teil verklinkiert, die Fugen werden noch heller.© Foto: Beate Rottgardt
Friedhelm Deuter (l.) vom Bauverein und Christian Christensen von Uding Projektentwicklung auf der Baustelle.© Foto: Beate Rottgardt
Viel Glas wird die Front im Erdgeschoss bestimmen.© Foto: Beate Rottgardt
Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses schauten sich auf der Hertie-Baustelle um.© Foto: Beate Rottgardt
Im Erdgeschoss erläuterte Bauvereins-Vorstand Friedhelm Deuter, welche Geschäfte künftig dort Platz finden werden.© Foto: Beate Rottgardt
Die Küche einer der 24 Wohnungen.© Foto: Beate Rottgardt
Der untere Bereich einer der fünf Maisonette-Wohnungen.© Foto: Beate Rottgardt
Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses vor der Fassade des Gebäudes, die zur Bäckerstraße hin liegt.© Foto: Beate Rottgardt
Die Hertie-Baustelle zum Marktplatz hin.© Foto: Beate Rottgardt
Die Fenster sind schon eingebaut.© Foto: Beate Rottgardt
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Die Nachfrage nach den insgesamt 24 Wohnungen (davon fünf Maisonette-Wohnungen) sei „wahnsinnig groß“, so Deuter. Nur noch bei zwei Wohnungen seien die Mietverträge noch nicht unterschrieben. Die ersten Wohnungen sollen wahrscheinlich Ende April bezogen werden. Geheizt wird per Fernwärme und mit Fußbodenheizung. Zwei Wohnungen seien, so Christensen, barrierefrei errichtet.

Parkplätze für die Bewohner gibt es in der Tiefgarage. Oben sollen weitere Stellplätze für Patienten der Praxen und andere Besucher entstehen, darunter auch zwei Behinderten-Parkplätze. Geplant ist eine Schranke. Die Tickets sollen dann in Praxen und Geschäften für die parkenden Kunden freigeschaltet werden.

In einigen Wohnungen noch tragende Säulen

Die Bausubstanz, die erhalten blieb, soll durchaus auch als Stück Geschichte zu sehen bleiben. Erhalten vom alten Hertie-Haus wurden Keller und die statische Konstruktion. Deshalb finden sich beispielsweise in einigen Wohnungen auch noch tragende Säulen im Schlafzimmer oder in der Küche.

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