Hilfe nach dem Schlaganfall

Gesundheit

Mit dieser großen Resonanz hatte der Schlaganfall Landesverband NRW kaum gerechnet. Rund 200 interessierte Besucher haben sich am Samstag beim Auftakt-Symposium im Technologiezentrum Lüntec über die Möglichkeiten informiert, wie den Folgen des Schlaganfalls begegnet werden kann.

BRAMBAUER

von Von Volker Beuckelmann

, 30.10.2011, 14:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hilfe nach dem Schlaganfall

Ob tiergestützte Ergotherapie mit dem angehenden Therapiehund "Bruno" oder die Neurostimulation mit Produkten von Otto Bock: Der Schlaganfall Landesverband NRW bot mit seinem Auftaktsymposium ein interessantes Programm.

Informativ waren die Vorträge der Rechtsanwälte Ralf Müller und Carl-Wilhelm Rößler über den Rechtsanspruch auf eine Hilfsmittel-Versorgung und Eingliederungshilfen. Fazit: Betroffenen stehen Rechte und Hilfen zu, die in Anspruch genommen werden sollten.Bärbel Köppel, Ergotherapeutin aus Unna, demonstrierte mit ihrem angehenden Therapiebegleithund Bruno die tiergestützte Ergotherapie. Dabei wurde deutlich, dass Patienten durch begleitenden Einsatz von Hunden die Freude an der Bewegung und motorische Fähigkeiten vermittelt werden können. Workshops stellten Themen wie Burnoutprävention für pflegende Angehörige und von Betroffenen selbstentwickelte Hilfsmittel vor. Wie kann ein Telefonhörer gehalten oder Butterbrote geschmiert werden, ohne abzurutschen – das und mehr wurde praxisnah erörtert. Hubert Hüppe, Behindertenbeauftragter der Bundesregierung, betonte im Grußwort aus Berlin, dass bestehende Förderungen zielgenauer ausgerichtet und Infobroschüren sprachlich verständlicher sein sollten. Daneben gelte es, Barrieren im Leben abzubauen.

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