Hochzeit in Corona-Zeiten in Lünen: In den Trausaal dürfen nur zehn Personen

rnStandesamt

Eine Trauung in Corona-Zeiten ist ein kleines Fest. Nur das Brautpaar und acht weitere Personen dürfen in den Trausaal. Wie viele Hochzeiten verschoben wurden, kann die Stadt Lünen nicht sagen.

Lünen

, 23.06.2020, 18:29 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wer ein rauschendes Hochzeitsfest geplant hat, für den ist die Corona-Krise ein Stimmungskiller. Wie viele Paare ihre Hochzeit bisher abgesagt haben, lässt sich bei der Stadt nicht mehr nachvollziehen. Das teilt die Pressestelle auf Anfrage mit. Doch insbesondere im April sei es vorgekommen, dass geplante Hochzeiten auf einen späteren Zeitpunkt oder sogar ins kommende Jahr verschoben wurden.

Aktuell dürfen nur das Brautpaar und acht weitere Personen den Trausaal betreten. Der Standesbeamte und die Standesbeamtin zählen allerdings nicht dazu. Alle anderen Gäste müssen während der Zeremonie draußen bleiben.

Keine Trauungen im Rathaus

Obwohl die Situation sicherlich nicht optimal ist, wird nach wie vor geheiratet. Im Monat Mai gaben sich 32 Paare in Lünen das Ja-Wort, im Jahr davor waren es 34. Im Juni 2019 traten 55 Paare vor die Standesbeamten, bisher waren es in diesem Jahr 31. Sechs seien noch bis zum Monatsende geplant, heißt es seitens der Stadt.

Auch das Ambiente können die Lüner nicht mehr frei wählen. Aufgrund der Zutrittsbeschränkungen zum Rathaus sind Trauungen in der 14. Etage nicht möglich. Alle anderen Orte können laut Stadt aber gebucht werden. Gefragt seien aktuell die Schlossmühle Lippholthausen, das Museum der Stadt Lünen und der Bauernhof Goertz.

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