Hohe Qualität - Musikschüler präsentieren ihr Können

Frühjahrskonzert

LÜNEN Junge Talente der Musikschule der Stadt Lünen präsentierten beim Frühjahrskonzert ein anspruchsvolles, unterhaltsames Programm. Auf der Bühne im gut besetzten Saal des Lükaz war standen am Donnerstagabend neben Preisträgern des Wettbewerbes „Jugend musiziert“ auch weiterer Nachwuchs der Musikschule - und boten hohe Qualität.

von Von Volker Beuckelmann

, 27.03.2010, 06:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schwierig zu spielen, dennoch gemeistert: Viktoria Kolesnikow präsentierte auf der Violine die Fuge von J.S. Bach aus der Sonate No. 1.

Schwierig zu spielen, dennoch gemeistert: Viktoria Kolesnikow präsentierte auf der Violine die Fuge von J.S. Bach aus der Sonate No. 1.

Mit der Sonate für Trompete und Klavier von Jean Hubeau eröffnete Judith Surrey an der Trompete das Konzert, begleitet von Klavierlehrer Michael Kuhlmann. Kraftvoll konnte Judith die Töne am Instrument gut halten und erhielt viel Beifall. Am Akkordeon sorgte Carola Mariß für gute Töne - u.a. beim Titel „Triumphmarsch für zwei Igel“. Wunderschön klang das Harfenspiel von Jana Bunkus bei der „Ballade pour Christine“. Das Genre „Alternative metal“ bediente Christin Krause mit dem Titel „Call me when you ´re sober“ (Ruf mich an, wenn Du nüchtern bist). Oliver Klaas begleitete sie perfekt an der E-Gitarre und Emely Otto bediente dabei die Regler am Verstärker, um dem Ganzen einen alternativen Hauch zu geben.

Emely, die anschließend sang, und Oliver konnten auf der Bühne bleiben bei ihrer Interpretation von „Like a Hobo“. Schwierig zu spielen war für Viktoria Kolesnikow an der Violine die Fuge von Bach aus der Sonate No. 1. Gefeiert wurde auch der König der Preisträger, Julius Schepansky am Akkordeon. Er gewann je zwei erste Preise beim Regional- und Landeswettbewerb und wurde neben den weiteren Lüner Preisträgern geehrt von Kulturdezernent Horst Müller-Baß. Neben Urkunden gab es auch Gutscheine der Sparkasse. „Ich bin froh, dass es in Lünen die Musikschule gibt“, betonte Müller-Baß und lobte die qualitativ hochstehende Leistung auch im Bereich von Jeki (jedem Kind ein Instrument). Insgesamt hat die Musikschule eine Belegung von knapp 2000 Schülerinnen und Schülern.

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