Hohe Rückstellungen verhageln Trianel die Bilanz

Jahresabschluss 2013

Der Verfall der Strom-Großhandelspreise hat das Stadtwerke-Konsortium Trianel im vergangenen Jahr zu hohen Rückstellungen gezwungen und ihm damit die Bilanz verhagelt.

DÜSSELDORF/LÜNEN

07.07.2014, 13:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hohe Rückstellungen, unter anderem auch für das Kraftwerk in Lünen, hat Trianel die Bilanz 2013 verhagelt.

Hohe Rückstellungen, unter anderem auch für das Kraftwerk in Lünen, hat Trianel die Bilanz 2013 verhagelt.

Trianel ist an konventionellen Kraftwerken in Lünen (Kohle) und Hamm (Gas) sowie einem Gasspeicher in Gronau-Epe beteiligt. Gesellschafter sind vor allem Stadtwerke in Deutschland, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz. Sie versorgen rund sechs Millionen Menschen. Das Kraftwerk in Lünen ist nach Unternehmensangaben das derzeit effizienteste und sauberste Steinkohlekraftwerk Europas. Dennoch seien konventionelle Kraftwerke aktuell nicht in der Lage, kostendeckend zu arbeiten, und die Rückstellungen notwendig, teilte Trianel-Sprecher Sven Becker mit.

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