Kamener Straße: Neue Laternen kommen erst 2016

Auftrag der Stadtwerke

Weite Teile der Kamener Straße in Lünen werden noch wochenlang im Dunkeln liegen. Die Hoffnung, dass es noch im Jahr 2015 etwas werden könnte mit der neuen Beleuchtung, hat sich zerschlagen. Zwar sind alle Materialien bestellt, bis Baubeginn wird es trotzdem noch dauern. Wir sagen, warum.

LÜNEN

, 26.10.2015, 18:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kamener Straße: Neue Laternen kommen erst 2016

Nach dem Ausbau der Kamener Straße gibt es Kritik an der Straßenbeleuchtung. Statt einer durchgehenden Beleuchtung gibt es jetzt nur noch Licht an der Bushaltestellen Schwansbeller Weg.

Wie die Stadtwerke Lünen am Montag mitteilten, sind zwar alle Materialien bestellt, um Laternen nachrüsten zu können. Allerdings könne aufgrund der Lieferzeiten „frühestens in acht Wochen begonnen werden“, so Unternehmenssprecherin Jasmin Teuteberg auf Anfrage.

Die eigentliche Bauzeit betrage drei bis vier Wochen, in Abhängigkeit von der Witterung. Das heißt: Bei optimalem Verlauf könnte es frühestens Ende Januar 2016 wieder heller werden entlang der Kamener Straße.

Probleme nach Radwege-Bau

Die Beleuchtung wurde zum großen Thema, als der Landesbetrieb Straßen NRW Ende 2013 die Fahrbahn der Kamener Straße zwischen der Sesekebrücke und der Zwolle-Allee sanierte und dabei auch neue Radwege bauen ließ. Im Zuge der Arbeiten waren alle alten Laternen demontiert worden und neue nur an wenigen Stellen errichtet worden. Es blieb weitgehend dunkel entlang der Kamener Straße.

Auf den vehementen Protest, vorgetragen von Bürgern, dem Lüner SV, dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) und örtlichen Politikern, reagierte der Ausschuss für Sicherheit und Ordnung und verlangte eine Nachrüstung. Die wurde schließlich für die nördliche Fahrbahnseite beschlossen und mittlerweile von der Stadtverwaltung bei den Stadtwerken in Auftrag gegeben. 70.000 Euro stehen im städtischen Haushalt bereit.

Auftragsvergabe im September

Auf einen Termin, wann die neuen Laternen stehen, wollte sich bei der Stadt niemand festlegen. Allerdings hieß es kurz vor der Auftragsvergabe im September, es bestehe vielleicht Hoffnung, dass es noch bis Jahresende 2015 klappen könnte. Doch schon damals hatten Vertreter der Stadtverwaltung  auf die Materialbestellung und möglicher Lieferzeiten verwiesen.

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