Katholisches Klinikum Lünen/Werne zählt zu Deutschlands besten Krankenhäusern

rnF.A.Z.-Studie

Das Klinikum Lünen und das St.-Christophorus-Krankenhaus Werne gehören nach einer Studie des F.A.Z-Institus zu den 400 besten Krankenhäusern Deutschlands. Bewertet wurden zwei Dinge.

Lünen, Werne

, 19.07.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Daten von bundesweit 2000 Krankenhäusern sind für das Ranking analysiert worden. 400 Kliniken erhielten eine Auszeichnung, darunter auch die beiden Krankenhäuser des Katholischen Klinikums Lünen/Werne.

Das St.-Marien-Hospital Lünen belegt in der Kategorie 500 bis unter 800 Betten den 28. von 36 Plätzen – innerhalb der Gruppe der 400 ausgezeichneten Häuser. Das St-Christophorus-Krankenhaus Werne kommt im Bereich 150 bis 300 Betten auf den 23. von 135 Plätzen.

Für die Studie „Deutschlands beste Krankenhäuser“ haben das Frankfurter F.A.Z.-Institut und das IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung in Hamburg die medzinisch-pflegerischen Qualitätsberichte der Krankenhäuser sowie die Patientenmeinungen aus Befragungsportalen ausgewertet.

„Tolles Ergebnis und schöne Auszeichnung“

„Wir freuen uns über dieses tolle Ergebnis und die schöne Auszeichnung, dass wir zu den besten Krankenhäusern Deutschlands gehören“, erklärt Geschäftsführer Axel Weinand. Sie bestätige die tägliche Arbeit sowie den Qualitätsanspruch und sei Ansporn, „uns immer weiter zu verbessern“.

Laut Weinand sei die Auszeichnung das Ergebnis einer strukturierten und nachhaltigen Qualitätsarbeit aller Mitarbeiter. Täglich werde die Behandlungsqualität erfasst und über den Clinotel-Krankenhausverbund in einem Monats-Reporting diagnosebezogen ausgewertet. „Durch aufwändige statistische Verfahren können wir Qualitätsprobleme sehr frühzeitig erkennen und unverzüglich gegensteuern“, so Weinand.

Anonymisierte Patientenbefragung

Eine weitere Grundlage für Qualität und Zufriedenheit der Patienten ist aus seiner Sicht die anonymisierte Patientenbefragung. Jeder Patient erhalte bei seiner Entlassung einen Fragebogen. Die Rücklaufquote bezeichnet Weinand mit 25 Prozent als „sehr hoch“. „Wir bekommen also von rund 8000 Patienten im Jahr eine direkte Rückmeldung, wie sie mit der Behandlung in unseren beiden Krankenhäusern zufrieden waren.“

Das Katholische Klinikum lässt die Patientenfragebögen von dem Institut Anaquestra auswerten. Es gebe ein monatliches Reporting, sodass Qualitätsprobleme schnell erkannt und behoben werden könnten.

Der Geschäftsführer weist auf die gesetzliche Qualitätssicherung für die Bereiche Kardiologie, Neurologie, Unfallchirurgie und Endoprothetik hin. „Auch hier schneiden wir immer sehr gut ab.“

Das Klinikum nehme auch am „Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System“ teil. Dabei gehe es um die Erfassung, Analyse und Interpretation von Daten zu Infektionen, die im Krankenhaus erworben werden. So könne deren Anzahl reduziert und Komplikationen vermieden werden.

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