Kaum „Maskenmuffel“ in Lünen: Kontrollen bleiben unverändert

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Die Corona-Infektionszahlen steigen wieder - auch in Lünen gibt es seit dem Wochenende 13 neue Fälle. An mehr Verstößen gegen die Maskenpflicht liegt das aber wohl nicht.

Lünen

, 11.08.2020, 15:05 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Sommer ist da und die Temperaturen steigen - für viele wird der Mund-Nasen-Schutz da „lästig“, auch wenn er immer noch nötig ist. Die steigenden Infektionszahlen, zuletzt auch in Lünen, könnten da vermuten lassen, dass viele es mit der Maskenpflicht in Gebäuden nicht mehr so ernst nehmen und es öfter zu Verstößen kommt. Aber ist das wirklich so?

Keine verstärkten Kontrollen

Benedikt Spangardt, Pressesprecher der Stadtverwaltung, kann das nicht bestätigen. So gäbe es in letzter Zeit weder mehr Bußgelder, noch verstärkte Kontrollen, wie er auf Anfrage mitteilt. Das Ordnungsamt kontrolliere in Lünen unverändert. „In Einzelfällen stellen die Kolleg*innen natürlich immer mal wieder fest, dass die Maskenpflicht nicht beachtet wird. Dann erfolgt zunächst eine Ansprache und die Aufforderung, eine Maske zu tragen“, so Spangardt weiter.

In der Regel würden die angesprochenen Personen ihre Maske dann auch aufsetzen. Nur wer sich dann weiterhin weigern würde, müsste mit einem Bußgeld rechnen. Das liegt bei einem Erstverstoß trotz Aufforderung bei 50 Euro. Bei weiteren Verstößen sind 100 Euro Bußgeld möglich.

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