Keine Angst vor Apparaten: Klinik erklärt, was auf einer Intensivstation passiert

Aktion im Klinikum Lünen

Vor der Intensivstation haben viele Angst. Die Aktion „Zurück ins Leben“ will zeigen, wie lebensrettende Medizin hilft. Das Klinikum Lünen baut eine mobile Intensivstation im Foyer auf.

Lünen

, 17.05.2019 / Lesedauer: 2 min
Keine Angst vor Apparaten: Klinik erklärt, was auf einer Intensivstation passiert

Wie es auf einer Intensivstation aussieht, wird Besuchern am 24. Mai im Foyer des St.-Marien-Hospitals gezeigt. © Klinikum Lünen

Überwachungsmonitore und Beatmungsgeräte stehen am Klinikbett in der Eingangshalle. Ärzte und Pfleger zeigen, was bei einem Notfalleinsatz passiert. Sie erläutern dort Geräte und Pflegemaßnahmen.

Mit der mobilen Intensivstation beteiligt sich das Krankenhaus am Freitag, 24. Mai, von 10 bis 16 Uhr an dem bundesweiten Aktionstag „Zurück ins Leben“. Die Kampagne wurde von der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) gestartet.

Sie soll zeigen, dass trotz der oft als bedrohlich empfundenen Apparatemedizin menschliche Zuwendung und Individualität der Patienten im Vordergrund stehen. Gezielte Aufklärung soll helfen, Ängste zu nehmen. Außerdem können Besucher am eigenen Körper erfahren, wie Mobilisieren durch qualifiziertes Pflegepersonal abläuft. Als Ansprechpartner stehen Ärzte und Pflegekräfte bereit.

Berufsberatung zu „Pflege und Intensivpflege“

Schüler, Lehrer und Eltern haben auf der mobilen Intensivstation im Foyer die Möglichkeit der Berufsberatung zu Pflege und Intensivpflege sowie zu den Studiengängen „Pflegewissenschaften“ und „Critical Care“. Mitarbeiter erläutern das Berufsbild.

Der bundesweite Aktionstag steht unter der Schirmherrschaft von Prof. Helge Braun, Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des deutschen Kanzleramtes.

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