Keine halben Sachen: Jazzclub Lünen verzichtet auf Konzerte

Konzerte

Halbe Sachen sind nicht die Sache des Lüner Jazzclubs. Deshalb wird es auch keine Konzerte geben, solange die Pandemie nicht vorüber ist. Um seine Existenz macht sich der Verein keine Sorgen.

Lünen

, 02.09.2020, 09:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Vorsitzenden Götz Hartmann (l.) und Knut Thamm sehnen das Ende der Pandemie herbei. Vorher wird es im Jazzclub keine Konzerte geben.

Die Vorsitzenden Götz Hartmann (l.) und Knut Thamm sehnen das Ende der Pandemie herbei. Vorher wird es im Jazzclub keine Konzerte geben. © Foto: Fröhling (A)

Auf der Homepage des Lüner Jazzclubs steht es - derzeit gibt es in den Räumen an der Dortmunder Straße keine Konzerte. Schuld ist natürlich die Corona-Pandemie, die den Konzertplan des Clubs gewaltig durcheinander gebracht hat.

“Geplant ist, dass wir sofort öffnen, sobald ein sicherer Betrieb möglich ist. Wir müssen im Grunde nur das Licht einschalten“, so Vorsitzender Götz Hartmann auf Anfrage.

„Halbe Sachen“ mit Abstandsregeln, Masken und Meldelisten wird, das hat der Vorstand beschlossen, der Jazzclub nicht mitmachen. Und dafür gibt es zwei Gründe. Der wichtigste ist, dass die Räume des Clubs einfach zu klein sind, um solche Regelungen sinnvoll umzusetzen. Man wolle, so Hartmann, auf keinen Fall ein Corona-Hotspot werden. „Darüber hinaus passen Jazz und Begräbnisstimmung nicht zusammen“, nennt Hartmann den zweiten Grund.

Geplantes Programm wird laufen

Wenn der Betrieb wieder laufen kann, wird das für 2020 vorgesehene Programm stattfinden. So könne man zumindest diesen Bands, darunter auch Profimusiker aus Lünen, etwas Sicherheit bieten.

Im Vergleich zu diesen Künstlern gehe es dem Jazzclub wesentlich besser. Hartmann: „Wir sind Hobby-Veranstalter und verdienen unser Brot woanders.“

Die laufenden Kosten bestreite man mit den Mitgliedsbeiträgen. Auch deshalb sei es wichtig, dass diese dem Jazzclub die Treue halten.

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