Kinder arbeiten am neuen Herzen des Lüner Südens

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Die Kinder aus der Kita "Schatzkiste" in Lünen-Süd verbringen normalerweise die meiste Zeit mit Spielen. Jetzt mussten sie allerdings schon mal richtig mit anpacken. Denn sie halfen dabei, das neue Herzen des Lüner Südens, einen Platz für Begegnungen aller Generationen, fertig zu stellen. Natürlich alles ganz freiwillig und mit viel Spaß.

Lünen-Süd

, 06.07.2017, 15:41 Uhr / Lesedauer: 2 min
Kinder arbeiten am neuen Herzen des Lüner Südens

Mit vereinten Kräften geht es doch leichter.

„Martin Pricken vom Stadtteilbüro Lünen-Süd hat bei uns angerufen und angeboten mit den Kindern eine Baustellenführung zu machen, bei der die Kinder aber auch selbst Hand anlegen können“, erklärte Erzieherin Nicole Kolar, wie es zu der Aktion kam.

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So helfen Kinder auf einer Baustelle in Lünen-Süd

Richtig anpacken durften die Mädchen und Jungen aus der Kita "Schatzkiste" im neuen Herzen des Lüner Südens: auf dem neuen Platz für Begegnungen aller Generationen.
06.07.2017
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Schalkamp zeigte den Jungen und Mädchen die 12 Zentimeter dicken Pflastersteine.© Foto: David Reininghaus
Obwohl es schon früh am Morgen recht warm war, zeigten die Kleinen großes Interesse.© Foto: David Reininghaus
Was passiert denn da hinten...?© Foto: David Reininghaus
Mit vereinten Kräften geht es doch leichter.© Foto: David Reininghaus
Bei der Verfugung des verlegten Pflasters legten die Kinder großen Wert auf Genauigkeit.© Foto: David Reininghaus
Auch die Erzieherinnen Nicole Kolar und Saskia Bischof sahen sich die Arbeiten genau an.© Foto: David Reininghaus
Besonderes Interesse hatten die Kinder an den großen Baufahrzeugen. Zum Beispiel am Bagger.© Foto: David Reininghaus
Die Kinder hatten sichtlich Spaß...© Foto: David Reininghaus
Angesichts der hohen Temperaturen durfte eine Trinkpause nicht fehlen.© Foto: David Reininghaus
Nach der Pause ging die Arbeit am Pflaster natürlich weiter.© Foto: David Reininghaus
Wer "seinen" Bürgerplatz liebt, der schiebt...© Foto: David Reininghaus
So war das eigentlich nicht gedacht. Kurzerhand wurde aus der "Kinderbaustelle" ein Sandkasten. Aber wer will es den Kleinen übel nehmen?© Foto: David Reininghaus
Jetzt noch kurz aufräumen...© Foto: David Reininghaus
Jetzt noch die Besen weglegen, dann ist Feierabend...© Foto: David Reininghaus
Abmarsch!© Foto: David Reininghaus
Schlagworte Lünen

Paul Schalkamp von der Firma Ringbeck aus Oelde und Bauleiter des Projektes war gekommen, um den kleinen Jungen und Mädchen zu erläutern, was genau eigentlich entstehen soll: Ein Platz für Begegnungen aller Generationen und für gemeinsame Feste. Kurzum: Das neue Herz des Lüner Südens.

Kinder schnappten sich Besen

Da Kinder bekanntermaßen lieber aktiv sind, statt den Erwachsenen lange zuzuhören blieb der Vortrag auch verhältnismäßig kurz. Nach einer Einweisung schnappten sich die Kinder die Besen und halfen beim Verfugen des Pflasters. Teils hochkonzentriert und teils verspielt kehrten sie den Fugensand zwischen die zwölf Zentimeter dicken Pflastersteine und füllten die Löcher.

Der sechsjährige Maik hatte derweil andere Pläne: „Ich möchte jetzt mit dem Bagger fahren, geht das?“ Das ging leider nicht. Kein Problem, hatte er doch längst eine bessere Idee: „Kommt, wir bauen eine Burg“, forderte er einige Kameraden auf. Einige folgten seinem Aufruf, andere arbeiteten fokussiert weiter.

Bagger übte Faszination aus

„Es macht mir Spaß, dass wir hier mitarbeiten dürfen“, freute sich der dreijährige Fawaz. Besondere Faszination übte bei den Kindern der Bagger aus. Nach einer Trinkpause arbeiteten die Kleinen noch ein wenig weiter. Nach getaner Arbeit legte sie schließlich die Besen zur Seite und machten sich auf den Rückweg in die Kita.

Nicole Kolar und Saskia Bischof sahen den Ausflug als vollen Erfolg an. „Ich finde es interessant, dass die Kinder erfahren, wie ein Bürgerplatz entsteht und wie das Projekt abläuft. Auch die Baufahrzeuge sind für die Kleinen sicher beeindruckend“, so Kolar.

Kindgerecht erklären, was am Bürgerplatz passiert

„Wir wollten den Kindern kindgerecht erklären, was in Lünen-Süd und vor allem am Bürgerplatz passiert“, so Fabian Lollert vom Stadtteilbüro Lünen-Süd. Und die Kinder schienen interessiert. Auch wenn sie es sicher gerne sehen würden, wenn ein Sandkasten in der Planung berücksichtigt würde.

 

 

 

 

 

 

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