Drei Kinder nicht angeschnallt - Polizei stoppt leichtsinnige Autofahrer in Lünen

Polizeikontrolle

Kindersitze hatte das Paar für seine drei Kinder im Auto - aber der Nachwuchs war nicht angeschnallt. Als sie in eine Polizeikontrolle gerieten, wurde das für den Fahrer teuer.

Lünen

21.01.2020, 13:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kindersitze im Auto sind wichtig - aber nur, wenn die Kinder auch angeschnallt werden. Das hatte ein Paar in Lünen versäumt.

Kindersitze im Auto sind wichtig - aber nur, wenn die Kinder auch angeschnallt werden. Das hatte ein Paar in Lünen versäumt. © picture alliance / dpa

Nicht angeschnallte Kinder in einem Auto, Blicke, die statt auf die Straße auf ein Mobiltelefon gerichtet waren, Drogen am Steuer. Mehrmals ahndete die Polizei Dortmund am Montag (20.1.) in Dortmund und Lünen das leichtsinnige und vor allem gefährliche Verhalten von Verkehrsteilnehmern.

Gefährlich war das Verhalten eines Paares aus Lünen. Ursprünglich waren die Beiden an der Kontrollstelle an der Borker Straße wegen zu hoher Geschwindigkeit aufgefallen - laut Polizei war das Auto neun Stundenkilometer zu schnell unterwegs.

Kinder nicht angeschnallt

Zusätzlich stellten die Beamten fest, dass die drei Kinder im Auto - eines war nur wenige Wochen alt - zwar alle in Kindersitzen oder Babyschale saßen, jedoch alle nicht angeschnallt waren. Die Beamten trauten ihren Augen kaum.

Zu schnelles Fahren und das Nicht-Sichern der Kinder kostet den Fahrer nun 70 Euro und einen Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei.

Zwischen 10 und 18 Uhr waren die Polizisten am Montag an drei verschiedenen Stellen im Dortmunder und Lüner Stadtgebiet unterwegs - an der Flughafenstraße in Dortmund sowie der Borker Straße in Lünen und zusätzlich am Westfalendamm in Dortmund.

Zu schnell oder mit Handy am Steuer

Das Ergebnis: 71 geahndete Geschwindigkeitsverstöße, 20 Verstöße bezüglich der Umweltplakettenpflicht, neun Handy-Verstöße sowie mehrere sonstige Verstöße.

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