Kindergarten Wethmar Mark feiert Abschluss des Märchen-Projekts

WETHMAR Drei Monate lang verwandelte sich der Kindergarten in der Wethmar Mark in ein Märchenland. Zum Abschluss des Märchen-Projekts ließen sich die Erzieherinnen, Kinder und Eltern noch einmal etwas ganz Besonderes einfallen.

von Von Karl-Heinz Knepper

, 31.03.2009, 18:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Es war einmal ein märchenhaftes Projekt im Kindergarten Wethmar  Mark, das am Dienstag leider zu Ende ging.

Es war einmal ein märchenhaftes Projekt im Kindergarten Wethmar Mark, das am Dienstag leider zu Ende ging.

Wo schwebt einem schon an der Tür eine richtige Prinzessin entgegen? „Gundula Bink-Steinberg, ich bin die Leiterin.“ Märchenhaft, was sich Erzieherinnen, Kinder und Eltern für das Abschlussfest beim „Märchen“-Projekt alles haben einfallen lassen. Da gibt es den Märchenfilm in der Puppenecke. Schneewittchen. „Das Stück haben Eltern gespielt und davon einen Film gedreht. Mit Ton“, sagt Leiterin-Prinzessin Gundula Bink-Steinberg.

Schneewittchen hat Ayse Nazlier gespielt. Töchterchen Betül lässt sich gerade von Erzieherin Sabrina Dröge schminken. Märchenhaft. Was nicht alles passiert: Edelsteine werden gesucht, goldene Kugeln geworfen, Memory gespielt und kleine Gesichter geschminkt, in denen die Augen groß werden. „Wir haben uns beim Projekt mit den bekanntesten Märchen der Gebrüder Grimm beschäftigt, sie vorgelesen und besprochen“, sagt Prinzessin Gundula. Die beliebtesten Märchen wären Rapunzel und Dornröschen gewesen. „Dornröschen bleibt immer hängen“, sagt die Prinzessin, „vor allem bei Mädchen.“

Jedes Kind bekommt zum Abschluss ein Märchenbuch. Mit selbst gebastelten Umschlägen. Jeden Morgen wurden projektbezogen im Frühstückskreis von den fünf Erzieherinnen Märchen vorgelesen. Die Eltern hätten ganz toll mitgemacht. Hätten die Kostüme für den Schneewittchen-Film genäht. Ob Märchen noch ein Begriff sein würden für Kinder? Reporter können vielleicht fragen. „Aber ja“, flötet Prinzessin Gundula, die Leiterin, „aber ja.“

Lesen Sie jetzt