Kinderleicht Energie sparen

BRAMBAUER Wie kann man Energie sparen oder sogar selbst erzeugen? Das lernten die Kinder der städt. Kindertagesstätte Mühlenbachstraße in einem Workshop. Bei den Experimenten waren die Kleinen mit Begeisterung dabei.

von Von Beate Rottgard

, 11.06.2008, 12:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der kleine Nils ist ganz versunken in seine Arbeit.

Der kleine Nils ist ganz versunken in seine Arbeit.

„Und da kommt wirklich Strom raus?“ – so ganz können Colin, Lea, Angelina und Nils es nicht glauben, als ihnen Erzieherin Sabine Klein drei Kartoffeln, einige Kabel, Zwei-Cent-Stücke und Zinkscheiben auf den Tisch legt. Doch einige Minuten später staunen die Kinder aus der städt. Kindertagesstätte Mühlenbachstraße, denn die Kartoffelbatterie funktioniert tatsächlich. Seit Mitte Mai dreht sich alles ums Thema Energie. Sieben Wochen lang, bis zu den Sommerferien, erfahren die 70 Kinder in drei Gruppen allerlei über die verschiedensten Aspekte.

Los ging es mit dem Thema Wasser. „Wir haben geschaut, wofür Wasser wichtig ist und zwar nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere und Pflanzen“, so Sabine Klein. Als Beispiel säten die Sonnen-, die Sternen- und die Mondgruppe Kresse ein. Sabine Klein: „Eins von zwei Töpfchen haben wir bewusst nicht mehr gegossen, damit die Kinder erleben konnten, was passiert, wenn den Pflanzen Wasser fehlt.“

Tipps für zu Hause

Die Mädchen und Jungen erfuhren auch an ganz praktischen Beispielen, wie sie selbst Wasser sparen können. So sollten sie lieber Zahnputzbecher nutzen, als das Wasser beim Zähneputzen laufen zu lassen. Und auch einen tropfenden Wasserhahn lassen die Kinder nicht mehr zu.

Lea ist so begeistert, dass sie ihrer Mama jeden Tag von den neuen Erkenntnissen zum Thema Energie berichtet. Kein Wunder, dass die Mutter neugierig wurde und gestern auch am Elternnachmittag während des Projekts teilnahm.

Die Sonnengruppe hat jetzt mit dem Thema Strom begonnen und staunte, wie viele Küchengeräte ohne Strom nicht funktionieren. Auch den Heizungsraum schauten sich die Kinder an. Schließlich will man auch „Wärme“ noch beleuchten, am liebsten mit Hilfe der Sonne. Denn die Heizungswärme steht im Sommer natürlich nicht zur Verfügung.

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