Klatschen ersetzt kein Geld - auch nicht in Lünen

Kolumne

Mit einer Protestaktion macht das Pflegepersonal in Lünen auf seine Lage aufmerksam. Das klatschen allein - egal ob mit oder ohne Krise - nicht reicht, findet auch unser Autor.

Lünen

, 09.03.2021, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Große Hände und viel Abstand: Eine Protestaktion von Beschäftigten fand am Montag (8.3.) vor dem AWO-Seniorenzentrum "Alte Gärtnerei" in Brambauer statt.

Große Hände und viel Abstand: Eine Protestaktion von Beschäftigten fand am Montag (8.3.) vor dem AWO-Seniorenzentrum "Alte Gärtnerei" in Brambauer statt. © Quiring-Lategahn

Mit der Pandemie rücken einige Berufe in den Fokus, die in der Gesellschaft häufig als „einfach da“ angesehen werden. Personal in Krankenpflege und Arzthelferinnen zum Beispiel. Oder all die Menschen in der Altenpflege. Im letzten Jahr gabs dafür mehrfach öffentlichen Applaus. Eine nette Geste, ohne Frage.

Mehr aber auch nicht. Nur von Applaus kann man sich bekanntermaßen nichts kaufen. Um ihren Forderungen in Tarifverhandlungen Nachdruck zu verleihen haben auch Altenpflegerinnen und -pfleger der AWO in Lünen am Montag protestiert. Kurz zumindest. Dabei geht es um mehr als nur um Geld.

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