Kleinbecker Park soll jetzt mit Unterschriftenaktion und Menschenkette gerettet werden

Kleinbecker Park

Grüne Lunge statt Bebauung, das ist die Forderung des Bündnisses „Rettet den Kleinbecker Park“. Am 26. September wird über den Bürgerantrag zur Erhaltung des Parks abgestimmt.

Horstmar

, 24.07.2019 / Lesedauer: 2 min
Kleinbecker Park soll jetzt mit Unterschriftenaktion und Menschenkette gerettet werden

Engagierte Bürger setzen sich für Rettung des Kleinbecker Parks in Horstmar ein. © Blandowski

Angeschoben wurde die Auftaktveranstaltung des Bündnisses am Dienstagabend (23.) durch die Wählergemeinschaft Gemeinsam für Lünen (GFL) und den Arbeitskreis für Umwelt und Heimat. „Wir haben heute den Bürgerantrag „Rettet den Kleinbecker Park“ gemäß §24 Gemeindeordnung aufgelegt, um in der Ratssitzung am 26. September darüber abzustimmen“, so Professor Johannes Hofnagel, Vorsitzender der GFL.

Folgende Aktionen für den Erhalt des Parks seien außerdem möglich: eine Unterschriftenaktion, das Aufhängen eines Plakates „Rettet den Park“ und eine Menschenkette um den Park, als symbolisches Zeichen. Auch ein öffentlicher Appell an die Ratsvertreter soll zum Umdenken anregen.

Rodungen nicht nötig

Andreas Dahlke vom Gartencenter Dahlke sagte, dass anders als von der Stadt übermittelt, der Baumbestand bis auf wenige Ausnahmen nicht erkrankt sei. Somit wären Rodungen auch nicht nötig. Ursprünglich stimmte die SPD im Rat mehrheitlich für die Bebauung, nun zeichnet sich ein Umdenken ab. Wie Ratsfrau Barbara Utrata im Votum stimmen wird, das wisse sie jedoch noch nicht.

Damit das partei- und fraktionsübergreifende Aktionsbündnis sämtliche Aufgaben und Maßnahmen besser koordinieren kann, wurde eine Sprechergruppe gegründet, die sich am Montag, 29. Juli, ab 18.30 Uhr in den Geschäftsräumen der GFL zu ihrer ersten Versammlung trifft.

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