Kleine Piraten entern das Lüner Kinderhaus

Projektwoche

Die schwarze Flagge ist gehisst. Feen, Prinzessinnen und Polizisten haben an diesem Rosenmontagsmorgen keine Chance, denn Piraten und Piratenbräute haben das Kinderhaus gekapert.

Lünen

, 06.03.2019, 09:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kleine Piraten entern das Lüner Kinderhaus

Erzieherin Michaela Rudel sitzt gerade mit Papagei Elena in der Kombüse. © Leonie Schulte

Auf diesen Coup haben sie sich seit Wochen vorbereitet: Seit Januar nämlich laufen die Projektwochen zum Thema Piraten, mit Liedern und Reimen, ganz viel Bastelei und Vorlesegeschichten. Die Stadtbücherei hat eigens für dieses Projekt eine Kiste mit spannenden Büchern der Kindertagesstätte zur Verfügung gestellt.

Kleine Piraten entern das Lüner Kinderhaus

Mila hat das Ruder ihres Piratenschiffes in der Hand. © Leonie Schulte

Traditionell bildet der Rosenmontag den Höhepunkt der Projektwochen. In stundenlanger Arbeit verwandeln die Erzieherinnen und Erzieher das Kinderhaus in eine Piratenhochburg. Am Montagmorgen ist die Einrichtung kaum wiederzuerkennen: Sand säumt die Böden der unteren Etage, Piratenflaggen hängen an den Wänden, selbst gebastelte Palmen bringen Karibikflair nach Alstedde.

Jeder Raum birgt neue Überraschungen

Den ganzen Vormittag über erkunden die Kinder das Kinderhaus, jeder Raum birgt neue Überraschungen. Die beide Piratenbräute Maya und Mila paddeln gerade durch den Toberaum um die Wette, während Erzieherin Michaela Rudel mit Papagei Eleni in der Kombüse das Essen für die Meute zubereitet.

Kleine Piraten entern das Lüner Kinderhaus

Mila versucht den Ring an den Haken zu werfen. © Leonie Schulte

Aus dem Kreativraum wurde eine dunkle Kletterhöhle und einer der Gruppenräume zum Strand, an dem plötzlich Goldmünzen versteckt waren. Während die anderen Kinder gerade noch das Deck schrubben, genießt Gianni die Ruhe unterm Sonnenschirm. Erzieher Sven Renka mischt derweil mit den ernährungsbewussten Piratenkindern ein paar gesunde Cocktails.

Team bringt eigene Ideen mit ein

Der Projektabschluss ist nicht nur für die Kinder immer ein großes Highlight, auch das Team fiebert diesem Tag entgegen. „Seit Wochen bereiten wir diesen Tag ja vor und jeder aus dem Team bringt sich mit Ideen ein“, erzählt Kinderhaus-Leiterin Christine Merten. „Es macht uns selbst so viel Spaß, dass wir diesen Aufwand wirklich gern betreiben.“

Damit es sich auch lohnt, blieben die Spiele und Umbauten noch bis Dienstag stehen. Auch der Sand darf noch etwas bleiben. Danach hieß es für die Piratenmeute: Ruder liegen lassen und ab an die Besen!

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