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Klimawandel macht der Feuerwehr zu schaffen

Jahresdienstbesprechung

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Lünen zieht Bilanz: Die Zahl der Brände ging 2014 zurück, dagegen stieg die Zahl der technischen Hilfeleistungen. Grund dafür: die Folgen des Klimawandels, die auch in Lünen zu spüren sind. Darauf müssen sich die Einsatzkräfte auch in Zukunft einstellen.

Lünen

, 17.01.2015 / Lesedauer: 2 min
Klimawandel macht der Feuerwehr zu schaffen

Für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr erhielten Michael Lakenberg (3.v.r.) und Frank-Jürgen Möller (3.v.l.) das Feuerwehr-Ehrenzeichen des Innenministeriums in Silber, ausgehändigt vom Leiter der Feuerwehr, Alfred Krömer (l.). Darüber freuten sich auch Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick (2.v.l.), Hermann Dissel (2.v.r.) und Rainer Ashoff (r.).

Die Folgen des Klimawandels machen der Feuerwehr zu schaffen. Unwetterereignisse haben 2014 zugenommen und der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Lünen mit seinen 273 Einsatzkräften viel Arbeit beschert. Das wurde am Freitagabend bei der Jahresdienstbesprechung der Feuerwehr in der Feuer- und Rettungswache deutlich. 

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Jahresdienstbesprechung der Feuerwehr

Rund 230 Gäste sind zu der Jahresdienstbesprechung der freiwilligen Feuerwehr Lünen gekommen. Vertreter aus Löschzügen, Hilfsorganisationen, dem Rat der Stadt, der Politik und aus den Krankenhäusern erfuhren von der beeindruckenden Leistungsbilanz. Zudem gab es zahlreiche Ehrungen und Verabschiedungen aus dem aktiven Dienst.
17.01.2015
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Für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr erhielten Michael Lakenberg (3.v.r.) und Frank-Jürgen Möller (3.v.l.) das Feuerwehr-Ehrenzeichen des Innenministeriums in Silber, ausgehändigt vom Leiter der Feuerwehr, Alfred Krömer (l.). Darüber freuten sich auch Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick (2.v.l.), Hermann Dissel (2.v.r.) und Rainer Ashoff (r.).© Foto: Volker Beuckelmann
Für 50 Jahre treue Mitgliedschaft im Löschzug Niederaden der Freiwilligen Feuerwehr wurde Wolfgang Mattschiess (l.) von Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick (r.) geehrt. Darüber freute sich auch Alfred Krömer (M.) als Leiter der Feuerwehr.© Foto: Volker Beuckelmann
Verabschiedet aus dem aktiven Dienst wurde Klaus Berlin (3.v.l.). Florian Schwarze (2.v.l.) erhielt seine Bestellungsurkunde zum Stadtsicherheitsbeauftragten der Feuerwehr vom Leiter der Feuerwehr, Alfred Krömer (2.v.r.). Darüber freuten sich auch Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick (3.v.r.), Rainer Ashoff (r.) und Hermann Dissel (l.).© Foto: Volker Beuckelmann
Freudige Überraschung für den Stadtbrandinspektor Hermann Dissel (r.), der von Kreisbrandmeister Ulrich Peukmann (l.) eine Urkunde erhielt für sein langjähriges Engagement im Ausbildungswesen der Feuerwehr.© Foto: Volker Beuckelmann
Auch Stadtbrandinspektor Hermann Dissel (r.) konnte sich freuen: Er erhielt von Kreisbrandmeister Ulrich Peukmann eine Urkunde für sein langjähriges Engagement im Ausbildungswesen der Feuerwehr.© Foto: Volker Beuckelmann
Die Geehrten Wolfgang Matschiess (3.v.r.), Michael Lakenberg (4.v.l.) und Frank-Jürgen Möller (5.v.l.) stellten sich zum Gruppenfoto auf mit (v.l.): Rainer Ashoff, Hans-Wilhelm Stodollick, RYdiger Billeb, Florian Schwarze, Hermann Dissel, Herbert Jahn und Alfred Krsmer.© Foto: Volker Beuckelmann
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Während die Zahl der Brände um 26 Prozent zurück ging auf 142 Einsätze, stieg die Zahl der technischen Hilfeleistungen von 534 auf 847 um fast 60 Prozent. Zudem wurden im letzten Jahr 5069 Rettungswagen-Einsätze (Steigerung um 8 Prozent) verzeichnet. Alfred Krömer, Leiter der Feuerwehr: „Unwetterereignisse haben in den vergangenen Jahren weiter zugenommen. Wasser-, Sturm-, Wärme- und Kälteeinsätze erfordern, dass wir uns auf diese Einsatzlage einstellen. Wir müssen Anpassungsstrategien entwickeln, um die Folgen des Klimawandels zu beherrschen.  Auch Stromausfälle werden vorausgesagt in der Zukunft deutlich zunehmen.“

Vor rund 230 Gästen, darunter Vertreter aus Löschzügen, Hilfsorganisationen, dem Rat der Stadt, der Politik und aus Krankenhäusern wurde beim Jahresbericht eine beeindruckende Leistungsbilanz vorgelegt. Zudem gab es Ehrungen und Verabschiedungen aus dem aktiven Dienst.

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