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Klinik stößt an Grenzen: Neue OP-Säle geplant

LÜNEN Die große Nachfrage reizt die OP-Kapazitäten des St.-Marien-Hospitals aus. Noch vor fünf Jahren feierte die Klinik ihre beiden hochmodernen Zusatzsäle als Chance neuer Möglichkeiten, inzwischen rückt eine Erweiterung ins Blickfeld.

von Von Magdalene Quiering-Lategahn

, 10.11.2008 / Lesedauer: 2 min
Klinik stößt an Grenzen: Neue OP-Säle geplant

In Lünens St.-Marien-Hospital sind Operationen in den vergangenen Jahren zahlreicher und auch länger geworden.

Daher will das Klinikum im Laufe des nächsten Jahres seine Zukunftspläne konkretisieren. „Es gibt die Möglichkeit der Fertigbauweise, die in sechs bis acht Monaten steht. Herkömmliches Bauen dauert länger.“ Zunächst allerdings heißt es: warten auf die Politik und das neue Krankenhausgesetz. Im Gespräch sei derzeit wieder eine Leistungsbegrenzung für Krankenhäuser, wonach mehr Einsatz nicht zusätzlich honoriert werden soll. Von diesen Rahmenbedingungen werde abhängen, ob das Lüner Haus seine OP-Pläne realisieren kann.

Leihärzte, von Notarztbörsen im Kampf gegen den Ärztemangel an viele Kliniken vermittelt, sind im St.-Marien-Hospital kein Thema. Es habe mal vor geraumer Zeit in zwei Fällen „Fremdmediziner“ gegeben, doch das bliebe die absolute Ausnahme, sagt Weinand. Denn das Hospital ist als akademisches Lehrkrankenhaus der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster in einer komfortablen Situation: Medizinische Nachwuchskräfte gehen an Lünens einzigem Uni-Standort ein und aus. Erst jüngst habe die Klinik ehemalige so genannte PJ-ler unter Vertrag nehmen können. „Auch wir müssen attraktiv sein für junge Ärzte“, nennt Weinand ein wichtiges Mittel gegen den Personal-Notstand in Krankenhäusern. 

5,95 Mio. Euro kosteten die vor fünf Jahren in Betrieb genommenen hochmodernen Operationssäle, die mit den vier vorhandenen eine Einheit bilden. Das Land unterstützte die Investition mit 3,75 Mio. Euro; 2,2 Mio. finanzierte das St.-Marien-Hospital selbst. Der OP-Bereich umfasste bei der Eröffnung 2400 Quadratmeter Fläche inklusive der Nebenräume, 600 kamen damals neu hinzu. Zusätzlich ist auf 540 Quadratmetern die gesamte technische Versorgung untergebracht.

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