Laserpointer: Lüner wird auf der A43 geblendet und muss auf dem Seitenstreifen anhalten

Attacke bei Bochum

Mit einem Laserpointer wurde ein Lüner auf der Autobahn 43 bei Bochum geblendet. So sehr, dass er anhalten musste. Die Polizei warnt vor solchen Aktionen.

Lünen

24.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Laserpointer: Lüner wird auf der A43 geblendet und muss auf dem Seitenstreifen anhalten

Mit einem Laserpointer wurde ein Lüner auf der A43 geblendet © picture alliance / Patrick Lux/d

Der 26-Jährige aus Lünen war laut Polizei Bochum am Donnerstag (20.6.) gegen 23.15 Uhr auf der A43 bei Bochum unterwegs, als er von dem Laserpointer geblendet wurde. „Diese gefährliche Situation ging zum Glück noch glimpflich aus“, schreibt die Polizei in einer Mitteilung. Der Autofahrer konnte seinen Wagen abbremsen und auf dem Seitenstreifen anhalten.

Lüner sah männliche Person mit grünem Laserpointer

Die Laserpointer-Attacke ereignete sich offenbar unmittelbar vor einer Fußgängerbrücke, die sich zwischen den Anschlussstellen Bochum-Laer und Bochum-Querenburg befindet. Der Lüner beobachtete auf der Brücke eine männliche Person mit einem grünen Laserpointer. Zuerst leuchtete der Unbekannte den Strahl auf den Boden. Danach wurde jedoch der Autofahrer getroffen und zwar direkt in die Augen.

Stark geblendet, musste der 26-Jährige auf dem Seitenstreifen anhalten. Zum Glück passierte nichts Schlimmeres. Der Fahrer und seine Beifahrerin blieben unverletzt. Die Polizei appelliert ausdrücklich: „Das ist kein Dummejungenstreich, sondern sehr gefährlich und stellt einen Straftatbestand dar.“

Das Bochumer Verkehrskommissariat ermittelt wegen des „Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr“ und bittet Zeugen, sich unter Tel. (0234)909-206 zu melden.

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