Letzter Akt für die Neugestaltung der Fußgängerzone

Bauarbeiten Mai bis November

Die Sanierung der Fußgängerzone geht in die Endphase. Mitte November, pünktlich zum Weihnachtsmarkt, soll die Neugestaltung der Innenstadt abgeschlossen werden. Die Stadtverwaltung stellte jetzt die geplanten Maßnahmen im Einzelnen vor:

LÜNEN

von Von Volker Beuckelmann

, 26.04.2012, 10:49 Uhr / Lesedauer: 1 min

Von Mitte/Ende Mai bis Mitte November steht der dritte und letzte Bauabschnitt zur Sanierung der Fußgängerzone Lange Straße zwischen Stadttorstraße und Christinentor an. Über folgende Maßnahmen sind Anwohner bei einer Informationsveranstaltung im Rathaus am Mittwoch aufgeklärt worden:

  • An der Kreuzung Lange-/Bäcker-/Stadttorstraße wird die bestehende Aufenthalts-Insel analog zum 1. und 2. Bauabschnitt neu gestaltet mit einer Sitzmöglichkeit und Infostele.
  • Am Alten Markt soll der Pavillon neu gestrichen und mit neuen Sitzauflagen versehen werden. Unebenheiten im Pflaster werden durch Austausch der Klinkerpflaster ausgeglichen.
  • Im Bereich der Stadtkirche St. Georg wird eine Sitzstufenanlage links neben der zu erhaltenden Treppe errichtet und der Zugang zum Kirchplatz barrierefrei gestaltet.
  • Die Baumbeete vor P&C werden mit größeren Rosten und Bodenstrahlern ausgestattet. Neue Lichtmasten gehören auch zur Maßnahme, die historischen Leuchten vor der Stadtkirche bleiben erhalten.
  • Die Bauminseln nördlich vom Roggenmarkt und Silberstraße werden durch Dachplatanen ersetzt. Außerdem sollen hier Spielgeräte Dreh- und Balanceübungen und die Kommunikation fördern. Auch ein Trinkbrunnen ist gegenüber der Geschäftszeile Nr. 65-69 geplant.
  • Vor dem Hotel „Drei Linden“ sollen Baumbeete vergrößert und mit Bodenstrahlern ausgestattet werden. Die alten Linden bleiben stehen.
  • Die Bushaltestelle Lange Straße wird aufgegeben und durch eine behindertengerechte Niederflur-Haltestelle vor den Häusern Bäckerstraße 5-15 (nahe Marktstraße) ersetzt. Auch ein Fahrgast-Informationsanzeiger und Sitzbänke sollen installiert werden. Die Herstellung der Haltestelle (finanziert mit ÖPNV-Fördergeldern), sie wird von zwei neuen Bäumen und zwei Grünbeeten eingegrenzt, erfolgt in den Sommerferien. Die vorhandenen Pflastersteine werden hier aufgenommen und in (mörtel-) gebundener Pflasterbauweise neu verlegt. 
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