Lükaz: Reinigung läuft, erstes Konzert könnte im August über die Bühne gehen

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Es gibt berechtigte Hoffnungen, dass das Lükaz seine Türen schon im zweiten Halbjahr dieses Jahres wieder öffnet. Dort hatte es gebrannt. Noch läuft die Reinigung - und die ist umfangreich.

Lünen

, 14.03.2019, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Viele Tonnen Asche und Schotter hätten die Arbeiter kürzlich aus dem Keller des Lüner Kultur- und Aktionszentrums (Lükaz) geholt. Das sagte Thomas Stroscher, Leiter der Abteilung Jugend, Hilfen und Förderung, am Dienstagnachmittag (12.3.) im Jugendhilfeausschuss. Das zeigt: Nach dem Brand Ende Dezember ist im Lükaz immer noch einiges zu tun.

In seinem Bericht gab er aber auch Anlass zur Hoffnung: „Wir selbst planen, Ende August das erste große Konzert stattfinden zu lassen.“ Ob er diesen Zeitplan halten kann, ist aber unklar: „Ich habe mit Fachkräften gesprochen, die haben „jein“ gesagt.“

Niemand kennt den Aufwand bisher ganz genau

Dass es noch keine genaueren Aussagen gibt, liegt daran, dass noch immer nicht klar ist, wie groß der Aufwand für die Reinigung sein wird. „Niemand kann abschätzen, wie lange es dauert, bis die Kabelkanäle gereinigt werden können.“ Der Rauch hatte sich vom Keller aus auch durch diese Kanäle im gesamten Haus verbreitet. Die Rückstände sind potenziell giftig - und müssen deshalb komplett entfernt werden. Gut, dass die Versicherung die Behebung der Kosten übernimmt. Wie hoch die Kosten sind, dazu machte Stroscher keine Angaben.

Es gebe mit dem Neustart des Lükaz keine Pläne, etwas an der grundsätzlichen Konzeption zu ändern, sagte Stroscher. Kunibert Kampmann (GFL) hatte die Frage gestellt. „Die Struktur war bis zum Brand sehr erfolgreich, und das soll dann weiter so bleiben“, sagte Stroscher.

Spezialfirma reinigte die teuren Flügel

Die Musikinstrumente, die ebenfalls vom Ruß bedeckt waren, sind zum größten Teil bereits gereinigt, berichtet Musikschul-Leiter Frank Fischer auf Anfrage. Die teuren Flügel seien dafür eigens zu einer Spezialfirma gebracht worden. „Jetzt fehlt noch die Bescheinigung des Chemikers, dass die Instrumente tatsächlich schadstofffrei sind“, sagt Fischer.

Dann müsse die Musikschule noch Orte finden, wo die Instrumente zwischengelagert werden können, bis auch die Musikschul-Räume im Lükaz wieder hergerichtet worden sind.

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