Lünen bekommt Ambulanten Kinderhospizdienst

Zum "Tag der Kinderhospizarbeit"

Lünen bekommt einen eigenen Ambulanten Kinderhospizdienst. Das teilte am Mittwochabend Martin Gierse, Geschäftsführer des Deutschen Kinderhospizvereins, bei der Veranstaltung zum „Tag der Kinderhospizarbeit“ im Hansesaal mit. Den ganzen Tag über hatte es in Lünen Aktionen zu dem Aktionstag gegeben.

LÜNEN

, 10.02.2016 / Lesedauer: 3 min

 „Wir planen für dieses Jahr den Ausbau in der Region, perspektivisch brauchen wir einen weiteren Standort neben Unna in Lünen“, erklärte Martin Gierse. Die Kinderhospizstiftung wird den Verein dabei unterstützen. Und auch Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns sagte die Unterstützung für die Stadt Lünen zu. Bislang werden Lüner Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern von Unna aus betreut.

Am Nachmittag waren die vier Botschafter des Kinderhospizvereins in der Rundturnhalle bei Nachwuchs-Handballerinnen des Lüner SV zu Gast. Musiker Gregor Meyle, Schauspielerin Jasmin Schwiers, Fußballer Jens Nowotny und vor allem WM-Handball-Bundestrainer Heiner Brand gaben viele Autogramme und standen für Fotos zur Verfügung.

Grün, grün, grün

Zuvor hatte die Farbe Grün den ganzen Mittwoch über das Bild in Lünen geprägt, das an diesem Tag Gastgeber für die Veranstaltung zum „Tag der Kinderhospizarbeit“ war. Doch nicht nur die Deko verwies auf die wichtige Arbeit in Kinderhospizen - in der ganzen Stadt planten Schulen und Vereine Aktionen zu diesem Aktionstag.

Zahlreiche Firmen schmückten ihre Läden mit den grünen Bändern, dem Symbol der Kinderhospizarbeit. An Firmenfahrzeugen – beispielsweise von Pflegediensten, Taxis und der Wirtschaftsbetriebe Lünen - flatterten die Bändern ebenfalls.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

So war der Kinderhospiztag 2016 in Lünen - Der Tag

Grüne Bänder und grüne Luftballons bestimmten am Mittwoch-Vormittag das Bild in der Innenstadt. Lünen bekannte Farbe für den Deutschen Kinderhospizverein. Trotz des nasskalten Wetters bildeten am „Tag der Kinderhospizarbeit“ die Schüler der Sekundarstufe I der Geschwister-Scholl-Gesamtschule eine Menschenkette mit grünen Bändern von der Lippebrücke zum Ende der südlichen Fußgängerzone. Auch die anderen Lüner Schulen veranstalteten Aktionen. Wir haben sie dabei begleitet.
10.02.2016
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Mit Luftballontrauben und grünen Bändern kamen die Viktoriaschüler in die Innenstadt.© Foto: Beate Rottgardt
Heiner Brand gab Autogramme.© Foto: Beate Rottgardt
Jasmin Schwiers befragte in der Rundturnhalle Gregor Meyle.© Foto: Beate Rottgardt
WM-Trainer Heiner Brand (r.) überreichte Sven Weber von den Handballern des LSV (M.) ein signiertes Trikot.© Foto: Beate Rottgardt
Herz-Luftballons ließen die beiden Clownsdamen vom Theater Columbina über den Gästen im Hansesaal schweben. Ein poetischer Moment von vielen bei der Abend-Veranstaltung.© Foto: Günther Goldstein
Ex-Fußballnationalspieler Jens Nowotny hatte seine Familie mit nach Lünen gebracht.© Foto: Beate Rottgardt
Die vier Botschafter (v.l.) Gregor Meyle, Jasmin Schwiers, Jens Nowotny und Heiner Brand.© Foto: Beate Rottgardt
Vor der großen Veranstaltung im Hansesaal: (v.l.) Heiner Brand, Martin Gierse (Geschäftsführer Deutscher Kinderhospizverein), Jürgen Kleine-Frauns, Jasmin Schwiers, Michael Makiolla, Gregor Meyle, Paul Quiter (Vorstand Deutsche Kinderhospizstiftung) und Jens Nowotny.© Foto: Beate Rottgardt
Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns (r.) half Landrat Michael Makiolla beim Anbringen des grünen Bandes.© Foto: Beate Rottgardt
Vier der Botschafter des Kinderhospizvereins: (v.l.) Gregor Meyle, Jasmin Schwiers, Heiner Brand und Jens Nowotny.© Foto: Beate Rottgardt
Der frühere Handballnationaltrainer Heiner Brand (l.) traf im Hansesaal Landrat Michael Makiolla.© Foto: Beate Rottgardt
Mit diesem Plakat bedankte sich der Deutsche Kinderhospizverein für das Engagement in Lünen und Umgebung.© Foto: Beate Rottgardt
Junge Mitarbeiter der Stadtverwaltung hatten sich freiwillig gemeldet, um grüne Bänder im Rathausfoyer gegen eine Spende abzugeben.© Foto: Beate Rottgardt
Angeführt von einem Polizeibeamten kamen die Kinder der Viktoriaschule über den Lippedamm in die Innenstadt.© Foto: Beate Rottgardt
Rektorin Heidi Sumann von der Viktoriaschule führte den langen Zug mit allen Lehrern, einigen Eltern und 240 Schülern an.© Foto: Beate Rottgardt
Die Viktoriaschüler hatten viele grüne Ballons dabei, die sie später am Hansesaal für den Abendveranstaltung dekorierten.© Foto: Beate Rottgardt
Ließen Ballons steigen: Die Schüler der Gottfriedschule.© Foto: Gottfriedschule
Ließen Ballons steigen: Die Schüler der Gottfriedschule.© Foto: Gottfriedschule
Mitglieder des ADFC drehten Runden auf dem Marktplatz und begleiteten dann die Kinder der Vkitoriaschule zum Hansesaal.© Foto: Beate Rottgardt
Aus einigen Fenstern des Technischen Rathauses wehten grüne Bänder.© Foto: Beate Rottgardt
Grüne Ballons hat das Team von Optiker Schnurbusch am Geländer an der Lippe angebracht.© Foto: Beate Rottgardt
Das Team von Optiker Schnurbusch hatte auch die Treppe an seinem Haus mit grünen Ballons geschmückt.© Foto: Beate Rottgardt
Manfred Boblitz und weitere Mitglieder des Photoclubs Lünen hielten die Aktionen für den Deutschen Kinderhospizverein im Bild fest.© Foto: Beate Rottgardt
Schüler der Geschwister-Scholl-Gesamtschule bildeten auf der Fußgängerbrücke den Anfang einer Menschenkette durch die ganze südliche Innenstadt.© Foto: Beate Rottgardt
Lang zog sich der Zug der Viktoriaschüler mit Lehrern und Eltern vom Lippedamm in die Innenstadt.© Foto: Beate Rottgardt
Der Zug der Viktoriaschule ging vorbei an den Schülern der Geschwister-Scholl-Gesamtschule, die eine Menschenkette ab der Lippebrücke bildete.© Foto: Beate Rottgardt
Roswitha Limbrock, seit vielen Jahren ehrenamtlich für den Kinderhospizverein engagiert, organisierte die Veranstaltungen seit einem Jahr.© Foto: Beate Rottgardt
Grund- und Gesamtschüler trafen sich in der Fußgängerzone am Tag der Kinderhospizarbeit.© Foto: Beate Rottgardt
Die Viktoriaschüler auf dem Marktplatz, wo der ADFC auf sie wartete.© Foto: Beate Rottgardt
Auch vom Regen ließen sich die Schüler der Geschwister-Scholl-Gesamtschule nicht von der Menschenkette abbringen.© Foto: Beate Rottgardt
Durch die komplette südliche Fußgängerzone zog sich die Menschenkette der Geschwister-Scholl-Gesamtschule.© Foto: Beate Rottgardt
Schüler der Geschwister-Scholl-Gesamtschule bei der Menschenkette.© Foto: Beate Rottgardt
Diese zwei Scholl-Schüler hatten das grüne Symbol der Kinderhospizarbeit zum Kopfschmuck umfunktioniert.© Foto: Beate Rottgardt
Mitglieder des ADFC und die Polizei sorgten dafür, dass die Karawane der Viktoriaschule sicher über die Straße und zum Hansesaal kam.© Foto: Beate Rottgardt
Auch die Polizei zeigte ihre Solidarität mit der Kinderhospizarbeit und hatte grüne Bänder an den Fahrzeugen.© Foto: Beate Rottgardt
Schüler der Heinrich-Bußmann-Schule auf dem Weg in die Fußgängerzone.© Foto: Beate Rottgardt
Über die Fußgängerbrücke zog sich die Karawane der Viktoriaschule bis zum Hansesaal hin.© Foto: Beate Rottgardt
Die Viktoriaschüler auf dem Weg zum Hansesaal.© Foto: Beate Rottgardt
Die vielen grünen Ballons wurden am Hansesaal zu großen Trauben zusammen gebunden.© Foto: Beate Rottgardt
Schüler der Viktoriaschule am Hansesaal.© Foto: Beate Rottgardt
Alle grünen Ballons wurden in Trauben am Hansesaal angebracht.© Foto: Beate Rottgardt
Regenschuitz aus Mülltüten, denn vom Wetter ließen sich Schüler, Eltern und Lehrer der Viktoriaschule nicht abschrecken.© Foto: Beate Rottgardt
Stadtfilmer Uwe Koslowski drehte für seinen dritten Lünen-Film.© Foto: Beate Rottgardt
Schulleiterin Heidi Sumann (l.) von der Viktoriaschule und eine Dame vom ADFC sorgten dafür, dass auch der Abmarsch der Viktoriaschüler zurück zur Schule reibungslos ablief.© Foto: Beate Rottgardt
Tausche Ballons gegen Fähnchen - nachdem die Ballons als Deko angebracht worden waren, bekamen die Kinder Fähnchen zum Kinderhospiztag.© Foto: Beate Rottgardt
Tausche Ballons gegen Fähnchen - nachdem die Ballons als Deko angebracht worden waren, bekamen die Kinder Fähnchen zum Kinderhospiztag.© Foto: Beate Rottgardt
Am Theater waren auch der Baumstamm und ein Hinweisschild mit grünen Bändern geschmückt.© Foto: Beate Rottgardt
Jacqueline (l.) und Madeleine von der Heinrich-Bußmann-Schule waren bei einer Aktion auf der Lippebrücke dabei.© Foto: Beate Rottgardt
Schüler der Heinrich-Bußmann-Schule formierten sich auf der Lippebrücke zu einer Menschenkette.© Foto: Beate Rottgardt
Eigentlich sollte es eine große Menschenkette zwischen den beiden Standorten der Schule am Lüserbach in Horstmar und Niederaden geben. Das Vorhaben wurde angesichts des Dauerregens aufgegeben. Statt dessen bildeten die Schüler eine Menschenkette in der Schule.© Foto: Günther Goldstein
Eigentlich sollte es eine große Menschenkette zwischen den beiden Standorten der Schule am Lüserbach in Horstmar und Niederaden geben. Das Vorhaben wurde angesichts des Dauerregens aufgegeben. Statt dessen bildeten die Schüler eine Menschenkette in der Schule.© Foto: Günther Goldstein
Eigentlich sollte es eine große Menschenkette zwischen den beiden Standorten der Schule am Lüserbach in Horstmar und Niederaden geben. Das Vorhaben wurde angesichts des Dauerregens aufgegeben. Statt dessen bildeten die Schüler eine Menschenkette in der Schule.© Foto: Günther Goldstein
Eigentlich sollte es eine große Menschenkette zwischen den beiden Standorten der Schule am Lüserbach in Horstmar und Niederaden geben. Das Vorhaben wurde angesichts des Dauerregens aufgegeben. Statt dessen bildeten die Schüler eine Menschenkette in der Schule.© Foto: Günther Goldstein
Eigentlich sollte es eine große Menschenkette zwischen den beiden Standorten der Schule am Lüserbach in Horstmar und Niederaden geben. Das Vorhaben wurde angesichts des Dauerregens aufgegeben. Statt dessen bildeten die Schüler eine Menschenkette in der Schule.© Foto: Günther Goldstein
Eigentlich sollte es eine große Menschenkette zwischen den beiden Standorten der Schule am Lüserbach in Horstmar und Niederaden geben. Das Vorhaben wurde angesichts des Dauerregens aufgegeben. Statt dessen bildeten die Schüler eine Menschenkette in der Schule.© Foto: Günther Goldstein
Eigentlich sollte es eine große Menschenkette zwischen den beiden Standorten der Schule am Lüserbach in Horstmar und Niederaden geben. Das Vorhaben wurde angesichts des Dauerregens aufgegeben. Statt dessen bildeten die Schüler eine Menschenkette in der Schule.© Foto: Günther Goldstein
Eigentlich sollte es eine große Menschenkette zwischen den beiden Standorten der Schule am Lüserbach in Horstmar und Niederaden geben. Das Vorhaben wurde angesichts des Dauerregens aufgegeben. Statt dessen bildeten die Schüler eine Menschenkette in der Schule.© Foto: Günther Goldstein
Eigentlich sollte es eine große Menschenkette zwischen den beiden Standorten der Schule am Lüserbach in Horstmar und Niederaden geben. Das Vorhaben wurde angesichts des Dauerregens aufgegeben. Statt dessen bildeten die Schüler eine Menschenkette in der Schule.© Foto: Günther Goldstein
Eigentlich sollte es eine große Menschenkette zwischen den beiden Standorten der Schule am Lüserbach in Horstmar und Niederaden geben. Das Vorhaben wurde angesichts des Dauerregens aufgegeben. Statt dessen bildeten die Schüler eine Menschenkette in der Schule.© Foto: Günther Goldstein
Eigentlich sollte es eine große Menschenkette zwischen den beiden Standorten der Schule am Lüserbach in Horstmar und Niederaden geben. Das Vorhaben wurde angesichts des Dauerregens aufgegeben. Statt dessen bildeten die Schüler eine Menschenkette in der Schule.© Foto: Günther Goldstein
Eigentlich sollte es eine große Menschenkette zwischen den beiden Standorten der Schule am Lüserbach in Horstmar und Niederaden geben. Das Vorhaben wurde angesichts des Dauerregens aufgegeben. Statt dessen bildeten die Schüler eine Menschenkette in der Schule.© Foto: Günther Goldstein
Eigentlich sollte es eine große Menschenkette zwischen den beiden Standorten der Schule am Lüserbach in Horstmar und Niederaden geben. Das Vorhaben wurde angesichts des Dauerregens aufgegeben. Statt dessen bildeten die Schüler eine Menschenkette in der Schule.© Foto: Günther Goldstein
Eigentlich sollte es eine große Menschenkette zwischen den beiden Standorten der Schule am Lüserbach in Horstmar und Niederaden geben. Das Vorhaben wurde angesichts des Dauerregens aufgegeben. Statt dessen bildeten die Schüler eine Menschenkette in der Schule.© Foto: Günther Goldstein
Eigentlich sollte es eine große Menschenkette zwischen den beiden Standorten der Schule am Lüserbach in Horstmar und Niederaden geben. Das Vorhaben wurde angesichts des Dauerregens aufgegeben. Statt dessen bildeten die Schüler eine Menschenkette in der Schule.© Foto: Goldstein
Eigentlich sollte es eine große Menschenkette zwischen den beiden Standorten der Schule am Lüserbach in Horstmar und Niederaden geben. Das Vorhaben wurde angesichts des Dauerregens aufgegeben. Statt dessen bildeten die Schüler eine Menschenkette in der Schule.© Foto: Goldstein
Eigentlich sollte es eine große Menschenkette zwischen den beiden Standorten der Schule am Lüserbach in Horstmar und Niederaden geben. Das Vorhaben wurde angesichts des Dauerregens aufgegeben. Statt dessen bildeten die Schüler eine Menschenkette in der Schule.© Foto: Goldstein
Eigentlich sollte es eine große Menschenkette zwischen den beiden Standorten der Schule am Lüserbach in Horstmar und Niederaden geben. Das Vorhaben wurde angesichts des Dauerregens aufgegeben. Statt dessen bildeten die Schüler eine Menschenkette in der Schule.© Foto: Goldstein
Eigentlich sollte es eine große Menschenkette zwischen den beiden Standorten der Schule am Lüserbach in Horstmar und Niederaden geben. Das Vorhaben wurde angesichts des Dauerregens aufgegeben. Statt dessen bildeten die Schüler eine Menschenkette in der Schule.© Foto: Goldstein
Schlagworte Lünen

Die Schüler der haben 500 grüne Luftballons durch die Stadt zum Hansesaal gebracht, trotz des regnerischen Wetters. Im Hansesaal fand um 18 Uhr die bereits "ausverkaufte" Gala des Kinderhospizvereins statt. Botschafter wie Heinz-Rudolf Kunze, Jens Nowotny, Gregor Meyle, Paul Panzer und Jasmin Schwiers werden dort auftreten.

 

Ein von Ruhr Nachrichten (@rnlive) gepostetes Video am 10. Feb 2016 um 1:25 Uhr

 

Das planen Schulen und Vereine:

Im Laufe des Mittwochs werden wir an dieser Stelle aktuell über die Aktionen im Stadtgebiet berichten.

Tag der Kinderhospizarbeit

Der 10. Februar ist seit 2006 der "Tag der Kinderhospizarbeit" und soll "auf die Situation lebensverkürzend erkrankter Kinder und deren Familien aufmerksam machen", schreibt der . Er erklärt weiter, dass grüne Bänder der Solidarität als Zeichen der Verbundenheit gezeigt und getragen werden sollen. Sie können beispielsweise an Fenstern, Autoantennen oder Bäumen befestigt werden. Gleichzeitig gibt es deutschlandweit viele Aktionen, bei denen das grüne Band gezeigt wird.

 

 

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