Lünen plant Schuljahr 2016 mit 711 Lernanfängern

Vier Schulen zu voll

Mit 711 i-Männchen rechnen die Lüner Schulen für 2016, auf insgesamt 30 Eingangsklassen sollen sie verteilt werden. Ebenfalls steht bereits fest, wie viele Klassen jeweils an den insgesamt 15 Grundschulstandorten gebildet werden. Den Wünschen einiger Eltern konnte dabei jedoch nicht entsprochen werden.

Lünen

, 25.01.2016, 05:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
711 Lernanfänger starten 2016 ihre Schulzeit in Lüner Grundschulen.

711 Lernanfänger starten 2016 ihre Schulzeit in Lüner Grundschulen.

Unter dem Strich führt die aktuell geplante Verteilung dazu, dass vier Schulen angemeldete Lernanfänger abweisen müssen:

  • Die Leoschule in der Stadtmitte neun Schüler.
  • Die Elisabethschule in Brambauer vier Schüler.
  • Die Overbergschule in Lünen-Süd zwei Schüler.
  • Die Gottfriedschule in Wethmar einen Schüler.

Laut Schulverwaltung können andere Grundschulen die betroffenen Schülerinnnen und Schüler aufnehmen. Eine Sondersituation ergibt sich aber in Brambauer: Die Elisabethschule hat einen Überhang von vier Schülern, die Schule auf dem Kelm hat genau vier freie Plätze. Rein rechnerisch wären somit alle in Brambauer versorgt.

Drei Einstiegsklassen sollen die Kapazitäten erhöhen

Würden aber in der Zeit bis zum Schulbeginn noch weitere Kinder nach Brambauer ziehen, könnten sie nicht im Stadtteil unterrichtet werden. Daher soll die Wittekindschule drei Eingangsklassen bilden, damit noch ausreichende Kapazitäten frei sind.

Damit es nicht generell eng wird für Schülerinnen und Schüler aus Lünen, will die Stadt Kindern aus Nachbarstädten künftig die Aufnahme verweigern, wenn ansonsten Lüner abgewiesen werden müssten. Das Schulgesetz NRW lässt eine solche Regelung zu.

Anlass sei der Beschluss der Stadt Waltrop, die drei weiterführenden Schulen ab dem Schuljahr 2016 auf Vierzügigkeit zu begrenzen. Die Lüner Verwaltung geht davon aus, dass deshalb künftig weniger Lüner nach Waltrop pendeln können. Um diese Schüler versorgen zu können, will die Stadt Schüler von auswärts abweisen können.

Dafür ist ein Ratsbeschluss nötig, der am 3. März fallen soll. Über die Bildung der Eingangsklassen an den Grundschulen berät und entscheidet der Ausschuss für Bildung und Sport am 4. Februar.

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