Lünens Topmodel ist ein Ufo

Symbol des Strukturwandels

LÜNEN Wären bei der Casting-Show "Germany`s next Topmodel" auch Bewerber aus Beton und Stahl zugelassen, dann käm die Jury um Heidi Klum nicht am Lüner Ufo vorbei.

von Von Peter Fiedler

, 08.05.2009, 22:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Ufo ist besonders nachts ein spektakuläres Fotomotiv.

Das Ufo ist besonders nachts ein spektakuläres Fotomotiv.

So zum Beispiel in den aktuellen Ausgaben von Spiegel, Stern und Fokus. Die Lieferantensuchmaschine „Wer liefert was“ wirbt ganzseitig mit dem Foto des Ufo. „Lüntec-Ufo Lünen. Deutschlands originellster Konferenzraum. Realisiert mit über 80 Lieferanten“, heißt es in der Anzeige.   Michael Sponholz, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, freut sich über eine solche Steilvorlage in Sachen Standort-Marketing. „Das Ufo ist ein absolutes Alleinstellungsmerkmal für Lünen und das Technologiezentrum LünTec“, betont er.

Die „fliegende Untertasse“, in Lünen auch „Colani-Ei“ genannt, weil der bekannte Designer Luigi Colani einst den Entwurf lieferte, zieht auch viele Medienmacher in ihren Bann: Die Süddeutsche Zeitung bebilderte ihre Beilage zur Kulturhauptstadt 2010 mit dem Ufo, das Magazin Stern wählte das Motiv aus Lünen, um einen großen Bericht über den Strukturwandel im Ruhrgebiet damit zu illustrieren. 

Lüntec Tower (Colani-Ei) auf einer größeren Karte anzeigen

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